Dosierung:
Erwachsene:
1-2 Tabletten 3 x pro Tag vor den Mahlzeiten
Die Balsambirne -
Momordica charantia
eine Frucht aus der Familie
der Kürbisgewächse,
- deren es unzählige Subspezies in der thailändischen
Ethnomedizin gibt, macht nun auch in einer Anwendung,
nämlich der Beherrschung der Adipositas
(Fettsucht) von sich reden. In neuen wissenschaftlichen
Studien wird nicht nur von positiven Wirkungen zur
Reduktion eines zu hohen Blutzuckers auf natürliche und
sanfte Weise berichtet, sondern auch auf einen positiven
Einfluß auf die Adipocytokine, sowie
auch auf die sogenannten Adiponectine.
Das sind Botenstoffe, welche im Zusammenhang mit dem Absterben
von Fettzellen stehen. Momordica
charantia ist vielmehr und auch darüberhinaus
eine Frucht, welche auch durch die Reduktion des
Hungergefühls (Wirkung auf die Insulinresistenz)
bei dickleibigen Menschen beste Hilfe und
Unterstützung zum Abnehmen ist. Durch eine
Reduktion von visceralem Fett (Stamm-
oder Bauchfett) konnte auch ein Zusammenhang und eine
positive Wirkung auf den Bluthochdruck
(Hypertonie>) nachgewiesen werden.
Aktive Komponenten von Momordica
sind Charantin und Vicine.
Die wesentliche Wirkung
ist die Beeinflussung des bei viszeraler Adipositas
gestörten Fettsäurestoffwechsels und einer dadurch
einhergehenden Verminderung der bei Übergewicht
bestehenden Insulinresistenz und einer direkten Wirkung
auf das viszerale Fett, wobei eine Wirkung auf die Adiponectinwerte
im Blut nachweisbar sind.
Zudem werden auch postive Wirkungen auf den PPAR
Rezeptor nachgewiesen.
Die Normalisierung des gestörten Fettsäureflusses
führt zur erwünschten schonenden Gewichtsabnahme
vor allem im Bereich des besonders diabetogen
und atherogen wirkenden viszeralen Fetts. Sekundär
kommt es daduch zu einer Verminderung der postprandialen
Hyperlipidämie, und Hyperinsulinämie und zu einer
besseren zellulären Verwertung der Glukose
(Insulinresistenzverbesserung). Dadurch
werden vor allem die hungererzeugenden Insulinspitzen
vermindert. Sekundär ist auch eine
positive Beeinflussung
der Lipogenese und inflammatorischer Reaktionen
nachweisbar.
Es findet sich nachweislich keine insulinotrope
Wirkung, die bei Übergewicht nicht erwünscht wäre. Es
kommt auch zu keiner Verminderung der Fettaufname (die
letztlich zur Malapsorption führen würde), sondern
lediglich zu einem Abbau der nicht erwünschten
Fettdeposition im viszeralen Fettgewebe bzw. zu einer
rascheren Mobilisierung des viszeral deponierten Fetts
durch Normalisierung des gestörten Fettsäureabbaus.
Mit der Reduktion des viszeralen Fetts ist eine
Prävention des -metabolischen Syndroms ( Fettkrankheit) und hier vor
allem eine
diabetespräventive Wirkung zu erwarten.
Bestandteile / Inhaltsstoffe von Momordica
charantia
Im
Jahr 2004 veröffentlichte die Österreichische
Apothekerzeitung einen Artikel,
der zu dem Schluss kam:
Momordica charantia
wird im amerikanischen Raum, wie zahlreiche
Patente beweisen, zur Zeit im Bereich der
Nahrungsergänzungsmittel und Supplemente
propagiert. In der Forschung werden verschiedene
Wirkstoffe u.a. in der HIV-Behandlung oder wegen
ihrer antikanzerogenen Wirkung näher untersucht.
Der Blutzucker senkenden Wirkung von M.
charantia bei Typ II-Diabetikern stehen
einerseits noch die schlechte klinische
Datenlage und andererseits eine meist
ungenügende Standardisierung und Deklaration
allfälliger am Markt erhältlicher Produkte
gegenüber. In Österreich und Deutschland
existieren derzeit keine Arzneispezialitäten.
Als Nicht-Arzneimittel sind in Österreich z.B. »charantea«,
ein Tee aus getrockneten Samen und Früchten (für
Diabetiker rund 1 Liter über den Tag verteilt
nach den Mahlzeiten) oder das deutsche Produkt
Glukokine (in Kapselform, standardisiert auf
einen Mindestgehalt von 10% Charantin, 2 x 1 Kps.
tgl., am besten vor dem Frühstück und vor dem
Abendessen) erhältlich. Die additive Anwendung
von M. charantia ist zusätzlich zu
medikamentöser Therapie, Ernährungsmaßnahmen und
einem sinnvollen Bewegungsprogramm bei Typ II-Diabetikern
immer unter Aufsicht des behandelnden Arztes
durchzuführen.
Es
gibt nach wie vor nur wenige klinische Studien,
die positive Wirkungen der Balsambirne belegen.
Folgende Wirkungen sind seit 2004
wissenschaftlich in Laborstudien und
Tierversuchen gezeigt worden:
In
den Ländern, in denen die Balsambirne aufgrund
des tropischen Klimas gedeiht, ist sie weit
verbreitet und wird einerseits als
Nahrungsmittel für Speisen verarbeitet und
andererseits als Heilpflanze (Hausmittel) für
die verschiedensten Krankheitsbilder eingesetzt,
besonders bei Typ II-Diabetes. Im Togo verwenden
sie Heiler bei Viren- und Darmerkrankungen, in
Indien und Thailand gegen Wurmbefall