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Herkunft:
Verwendet werden die getrockneten und gemahlenen Blüten beider
Pflanzen. Thailändisch Kham foi und Krachiap prio. Beide
Pflanzen wachsen im Norden Thailands und werden in der TTM seit
jahrtausenden als Bluttonikum und zur Blutreinigung eingesetzt.
Auch bei Nierensteinen, Blasensteinen und als Expektorans wird
es in der Volksmedizin verwendet.
Wirkung: Nachdem
hohe Gesamtcholesterinwerte und vor allem das gefährlich LDL.
Cholesterin erst in den letzen Jahrzehnten an Bedeutung bei der
Prävention von KHK und Infarktgeschehen an Bedeutung gewinnen
haben, wurden diese Pflanzen intensiver erforscht. Wir wissen,
dass Fettstoffwechselstörungen und erhöhte Cholesterinwerte
einen großen Risikofaktor für das Infarktgeschehen darstellen.
Österreich ist nach Polen weltweit Nr.2 bei KHK, Herzinfarkt und
Atherosklerose als Todesursache. Neueste Forschungen haben aber
noch einen weiteren Risikofaktor, welcher sicher der größte in
diesem Geschehen ist entdeckt, nämlich die Entzündungsrate im
Körper gemessen als C-reatives Protein (CRP) dieses sollte nicht
höher als 0 bis 3 sein. Man weiß heute mit Sicherheit, dass
dieser Wert den wichtigsten Indikator für ein Herzinfarktrisiko
darstellt. Wen sich die Plaques entzünden, lässt der Infarkt
grüßen. Die pharmazeutische Industrie hat bereits neue
Medikamente zur Behandlung auf den Markt gebracht und in der
nahen Zukunft werden noch weitere folgen. Wirksam, aber leider
mit Nebenwirkungen behaftet, wie Myopathien und vieles mehr.

Carthamus tinctorius
Carthamus tinctorius und Hibiscus
sabdariffa, welcher eine besondere Spezies aus Thailand ist,
vermögen sowohl das Gesamtcholesterin aber vielmehr die CRP Rate
zu senken. Hier ist es ein Farbpigment in der Blüte diese
speziellen Hibiskus (es gibt von Hibiskus viel Arten) das einen
hohen Anteil an Anthocynanen und das spezielle Athocynandin
enthält, welches entzündungshemmend am Endothel im Gefäß, aber
auch im Gewebe wirkt. Ferner hat es Antitumor-Aktivität und
wirkt antiviral, antibakteriell und auch als wichtigstes
Antioxidant.
Diese Pflanzen haben eine Antitumorwirkung durch Hemmung auf das
Tumor-Urzellwachstum, Hemmung der Enzymaktivität und Hemmung der
promutagenen Tyrosinekinase, sowie Hemmung des oxidativen
Stresses am Gefäß.
Inhaltsstoffe: Antioxidantien,
Anthocyane, Fänger freier Radikaler
Indikation:
Senkung des Gesamtcholesterins, besonders der LDL Fraktion,
Senkung des CRP und damit Prävention von Fettstoffwechsel
Erkrankungen, Koronarer Erkrankungen, Atherosklerose, Reduktion
des Infarktrisikos auf natürliche Weise ohne chemischer Keule,
Wirkungsweise dem „FrenchParadoxon“ ähnlich, aber gesichert und
in klinischen Studien nachgewiesen durch Entzündungshemmung am
Endothel. Prävention vieler Zivilisationserkrankungen. |