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Was ist  ...............?

Verzeichnis

A

Andrographis paniculata

Allicin

B

Balsambirne-Bittergurke/Momordica charantia

Boesenbergia rotunda

Butea superba

Beijing Gras

C

Cassia siamea

Chitosan

Chrysanthemen

Curcuma xanthorrhiza

D

Derris scandens Benth

E

F

Färberdistel

Fah-Thalai-Jone/Andrographis p.

G

Ganoderma lucidum

Ginkgo biloba

Garcinia atroviridis

Glucomannan

H

Hibiscus sabdariffa

I

Ingwer

J

Jiaogulan

K

Katzenbart

Kaempferia parviflora

Kalmegh/Andrographis paniculata

Krachaidam

L

Lingzhi

Linolsäure

M

Maulbeerblätter

Momordica charantia

Murdannia loriformis/Beijing Gras

N

O

Orthosiphon grandiflorus

P

Phyllantus amarus

Pueraria mirifica

Q

Quercetin

R

Reishi/Ganoderma lucidum

S

Schwarzer Pfeffer

Senna alata

T

Thunbergia laurifolia

U

V

W

Weizengras

X

Z

Zimt

 

 

 

 

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Thunbergia laurifolia Linn.

E
thnologischer Name: Malayische Thunbergie, in phonetischem Thai-Rang dschöd - ÃÒ§¨×´

Familie: Acanthaceae

Wuchsgebiet: Thailand

Beschreibung: Thunbergia laurifolia ist ein schnell wachsendes, strauchartiges Gewächs. Die Blätter werden bis zu 5cm lang. Aus der Pflanze entwickeln sich orchideenartige lilafarbene bis blaue Blüten. Es ist immergrün und bevorzugt schattenreiche, unkultivierte Wälder.

Verwendete Bestandteile: Verwendung findet der Stamm, die Blätter und auch die Blüten der Pflanze.

Thunbergia laurifolia


Indikationen: Bei Leberleiden (Hepatopathie), Lebererkrankung, Alkoholmissbrauch, Drogenmissbrauch und Alkoholkater. Bei Gallenflußstörungen. zu hohen Blutfettwerten (Hyperlipidämie) und zu hohem LDL und CRP Cholesterin. Bei Akne, chronischen Entzündungen der Haut (Neurodermitis) und Schuppenflechte (Psoriasis). Bei Virusinfektionen wie z.B. Eppstein Barr Virusinfektion. Bei Allergien und arthritischen Entzündungen. Thunbergia hat eine antiallergische Wirkung, die bei Augenrötungen, Schwellungen der Schleimhäute und Tränenfluß hilft. Ein gutes Mittel, das bei bronchialem Asthma Linderung verschafft. Entgiftung der Leber nach starkem Alkohol-, Drogen-, oder Tabletten-Konsum.

Dauer der Anwendung: So lange Beschwerden bestehen.

Gegenanzeigen: nicht bekannt

Hinweis: Kann auch schon vor einer feucht-fröhlichen Nacht eingenommen werden

 

Allicin

Allicin ist eine natürlicherweise in Knoblauch vorkommende schwefelhaltige Verbindung, die u. a. für dessen typischen Geruch verantwortlich ist. Die Verbindung wird über Atem und Haut wieder ausgeschieden. Allicin ist ein Abbauprodukt der Aminosäure Alliin und entsteht bei Beschädigung der Knoblauchzehe unter Einwirkung des Enzyms Alliinase.

Allicin hat zytotoxische (zelltötende) Eigenschaften, die sich aber beim Verzehr nicht auswirken, da es sehr schnell zu ungiftigen Stoffen weiter abgebaut wird:

Allicin Diallyltrisulfid, Methylallyltrisulfid 2-Vinyldithiin-1,3, 3-Vinyldithiin-1,2 Ajoen (ähnliche Wirkung wie Allicin, aber ohne Knoblauchgeruch).

Das tränenreizende Allicin ist im Magen antibakteriell: noch in 100,000-facher Verdünnung tötet es sowohl gram-positive als auch gram-negative Bakterien ab. Aufgrund einer Lipid-senkenden Wirkung (Reagenzglas und Tierversuch) wird dem Allicin - und damit dem Knoblauch - eine positive therapeutische Wirkung bei Arteriosklerose zugesprochen. Eine Senkung des LDL-Cholesterins (Low Density Lipoprotein) konnte in einer Doppelblind-Studie mit frischem Knoblauch, Knoblauchpulver, Knoblauchextrakt und Placebos an 192 Patienten mit leicht erhöhten Cholesterinwerten nicht nachgewiesen werden. Zu hohe LDL-Cholesterinwerte stehen im Zusammenhang mit der Entstehung von Arteriosklerose.[1]

Derzeit (2005) wird im Tierexperiment erprobt, ob die zytotoxische Wirkung von Allicin zur Krebstherapie genutzt werden kann. Hierzu koppelten die Forscher das Enzym Alliinase an einen die Krebszellen (Lymphom) erkennenden Antikörper. Nach Injektion in die Blutbahn von Mäusen, denen zuvor menschliche Lymphknotenkrebszellen implantiert worden waren, band dieser sehr schnell an die abzutötenden Tumorzellen. Daraufhin wurde die Allicin-Vorstufe Alliin, sie ist deutlich langlebiger als Allicin, verabreicht. Sobald dieses auf die Alliinase traf, wurde es in Allicin umgewandelt, das in die Tumorzellen eindrang und sie abtötete. Nach nur drei Tagen waren zwischen 85 und 96 % der Krebszellen zerstört. Die Forscher haben nun die Hoffnung, dass dieses Verfahren einmal auch beim Menschen als weniger belastende Alternative für die Therapie von Krebs eingesetzt werden kann.

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Ingwer

Ingwer

 

Bei welchen Beschwerden wird Ingwer erfolgreich eingesetzt?
Wirkungen auf das Verdauungssystem
Ingwer ist seit Jahrhunderten als eines der wirksamsten Heilmittel zur Behandlung von Blähungen, Völlegefühl und Verdauungsstörungen bekannt. Insbesondere bei Übelkeit und Erbrechen wird Ingwer traditionell angewendet. Die Wirkstoffe der Pflanze (Gingerole und Shogoale) regen einerseits die Verdauung und die Absorption wichtiger Nährstoffe im Magen-Darm-Trakt an, andererseits wirken sie beruhigend auf den Verdauungstrakt und lindern Verstopfungen, Krämpfe und Blähungen. Die Menge der Magensäureproduktion wird unter dem Einfluss der Gingerole und Shogoale verringert, gleichzeitig verkürzt sich aber auch die Zeit, in der der Mageninhalt in den Darm entleert wird. Beide Effekte tragen ebenfalls zur vorbeugenden Wirkung gegen Magenschleimhautentzündungen durch regelmässigen Ingwerkonsum bei. Eine erhöhte Gallensaftsekretion erleichtert die Fettverdauung und verbessert die Verdauung allgemein. Die Inhaltsstoffe des Ingwer wirken sogar direkt auf den Verdauungstrakt. Sie entspannen die glatte Muskulatur des Verdauungstraktes und lösen Krämpfe und Verspannungen in den Muskeln der Magenblutgefässe. Auf diese Weise wird die Magenmuskulatur entspannt, der Magen stärker durchblutet, seine Verdauungstätigkeit gefördert sowie Blähungen, Völlegefühl und anderen Reizerscheinungen entgegengewirkt. Schlacken und Giftstoffe werden durch vermehrte Gallenausscheidung schneller aus dem Körper entfernt.

Wirkungen auf das Herzkreislaufsystem
Ingwer steigert nachweislich die Körperdurchblutung, sowohl durch einen kräftigenden und anregenden Einfluss auf den Herzmuskel, als auch durch eine Erweiterung der Blutgefässe.
Die bessere Blutversorgung erhöht die zelluläre Stoffwechselaktivität und trägt damit zur Lösung von Verkrampfungen und Verspannungen bei.

Stärkung des Immunsystems
Durch den schnelleren Transport der Immunzellen innerhalb der Blutgefässe wird die Effektivität des Immunsystems unspezifisch erhöht. D.h. es findet eine allgemeine Stärkung des Immunsystems statt.

 

Was konnten Ingwer-Studien belegen?

Antibakterielle Wirkungen verhindern Blähungen
Laborstudien haben gezeigt, dass Ingwerwirkstoffe die Vermehrung der Dickdarmbakterien hemmen, die sich von nicht verwerteten Kohlenhydraten ernähren. Der bakterielle Abbau solcher schwer verdaulichen Kohlenhydrate, wie sie z.B. für Hülsenfrüchte typisch sind, führt oft zu starken Blähungen, denen mit Ingwer entgegengewirkt werden kann. Ingwer reduziert das Wachstum von E. coli, Proteus, Staphylokokken, Streptokokken und Salmonellen, während das Wachstum von Lactobacillen stimuliert wird. Ausserdem hat sich Ingwer als wirksam gegen zahlreiche in Lebensmitteln vorkommenden Parasiten (Schistosoma, Anisakis, u.a.) erwiesen.

Die Wirksamkeit bei Übelkeit, Rheuma und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
 

In einer dänischen Doppelblindstudie an seeganggeplagten Marinekadetten konnte die lindernde Wirkung von Ingwer auf die Reisekrankheit eindrucksvoll belegt werden. Bei Kadetten, die ein Ingwerpräparat eingenommen hatten, waren die Symptome der Seekrankheit über mehrere Stunden erheblich vermindert.

Auch die Wirksamkeit bezüglich der Verhinderung postoperativer oder medikamentenbedingter Übelkeit, u.a. nach Operationen oder während einer Chemotherapie, wurde klinisch belegt. Im direkten Vergleich mit Metoclopramid, einem chemischen Präparat zur Verhinderung von Übelkeit, erwies sich das Ingwerpräparat als gleich, bzw. stärker wirksam, in allen Fällen jedoch als nebenwirkungsärmer.

In einer japanischen Studie konnte gezeigt werden, dass Ingwer stimulierend auf den grossen Herzmuskel wirkt. Unter dem Einfluss der Ingwerwirkstoffe schlägt das Herz langsamer, aber kräftiger, während der Blutdruck durch die Erweiterung der Gefässe um 10-15% sinkt und das Herz weiter entlastet.
In einer weiteren dänischen Studie konnte gezeigt werden, dass es unter dem Einfluss von Ingwer auch zu einer Reduktion in der Bildung entzündungsfördernder Stoffe wie Prostaglandine und Thromboxane sowie zu einer deutlichen Hemmung der Blutgerinnung kommt. Die Hemmung der Verklumpung von Blutplättchen, die zu einem Herzinfakt führen kann, wurde in weiteren Studien nachgewiesen.

Auch auf die Linderung rheumatischer Schmerzen wirkt sich die Beeinflussung der Prostaglandinsynthese aus, bei der Ingwerpräparate besonders erfolgreich in Skandinavien eingesetzt werden. Die Wirkstoffe des Ingwers hemmen überschiessende Entzündungs- und allergische Reaktionen.
In einer indischen Forschungsarbeit wurde ausserdem belegt, dass im Rahmen einer cholesterinreichen Diät der Anstieg des Cholesterinspiegels durch Ingwer vermindert wird. Mehrere Studien konnten eine Senkung des Cholesterinspiegel bei regelmässiger Einnahme von Ingwer, bzw. Ingwerpräparaten bestätigen.

Mitverantwortlich für diesen Effekt und die vorbeugenden Eigenschaften auf das Herz-Kreislauf-System ist die beachtliche antioxidative Wirksamkeit einiger Ingwerinhaltsstoffe.

Der wissenschaftliche Vergleich mit chemischen Wirkstoffen
Mehrere Studien konnten ausserdem zeigen, dass die Wirkung von Ingwer, bzw. Ingwerpräparaten (Zintona®), auf die Reisekrankheit, die des herkömmlichen chemischen Wirkstoffs Dimenhydrinat (Dramamine®, Vomex A®, Superpep®) deutlich übertrifft. Weitere Studien zur Verhinderung der See- und Reisekrankheit bestätigten die gute, nebenwirkungsarme Wirksamkeit von Ingwerpräparaten im Vergleich mit mehreren anderen Wirkstoffen synthetischer Präparate.

Weniger Nebenwirkungen von Ingwer im Vergleich zu chemischen Präparaten
Im Gegensatz zu Ingwerpräparaten zeigen Dimenhydrinat und andere chemische Wirkstoffe, die allein direkt auf das Zentralnervensystem wirken, teilweise erhebliche Nebenwirkungen wie z.B. Magen-Darm-Störungen, Probleme beim Harnlassen, Mundtrockenheit, Sehstörungen, allergische Hautreaktionen, Erregung, Unruhe, euphorische oder depressive Stimmungsschwankungen, Schwindel, Antriebsschwäche, Bewegungsstörungen und eingeschränktes Reaktionsvermögen.

Bei gleichzeitiger Einnahme anderer auf das zentrale Nervensystem wirkender Medikamente (Psychopharmaka, Beruhigungs-, Schlaf- oder Schmerzmittel), kann es unter der Einwirkung von Dimenhydrinat zu erheblichen körperlichen Nebenwirkungen bzw. einer gegenseitigen Schwächung oder Verstärkung der gewünschten Wirkungen der o.g. Medikamentengruppen kommen.

Hauptwirkstoffe

Die arzneilichen Wirkungen gehen vor allem von den Scharfstoffen des Ingwer (Gingerole und Shogoale) aus, die die Nebennieren direkt zur Produktion von Hormonen (z.B. Adrenalin) anregen.

Das wichtigste über Ingwer in Kürze:
• Ingwer wirkt gegen Übelkeit, Schwindel und Erbrechen
• Ingwer ist ideal einsetzbar gegen Reisekrankheit und Magen-Darm-Beschwerden
• Ingwer vermindert Rheumabeschwerden
• Die Wirksamkeit von Ingwer ist durch klinische Studien belegt
• Ingwer ist genauso wirksam wie chemische Präparate
• Ingwerarzneimittel aus der Apotheke sind zugelassene Arzneimittel
• Die Qualität der Ingwerpräparate ist durch Standardisierung gesichert
• Ingwerpräparate sind nebenwirkungsfrei
• Ingwerpräparate können auch von Kindern ab 6 Jahren eingenommen werden


Schwarzer Pfefferextrakt

Schwarzer Pfeffer und seine gesundheitsfördernden Eigenschaften werden bereits in der Sanskrit Literatur vor 3000 Jahren beschrieben. Als unterstützendes Mittel bei vielen Störungen und Erkrankungen verwenden Kräuterkundige aller Kulturen bis heute den Schwarzen Pfeffer und seine Extrakte. 

Die moderne Forschung hat nun ein weiteres Anwendungsgebiet für dieses Naturprodukt gefunden: die Erhöhung der Bioverfügbarkeit von Mikronährstoffen, also die Verbesserung der Aufnahmequote der Nährstoffe aus der Nahrung in den Körper. Denn bei den meisten Mikronährstoffen wird nur ein Bruchteil der angebotenen Menge tatsächlich aufgenommen, der Rest wird ungenutzt ausgeschieden.

Schwarzer Pfefferextrakt wird in Produkten zur Nahrungsergänzung wegen genau dieser Eigenschaft gezielt verwendet. In verschiedenen Studien konnte gezeigt werden, dass ein im Pfeffer enthaltenes Alkaloid, das Piperin, die Absorptionsquoten von Mikronährstoffen signifikant verbessern kann. So wird beispielsweise um bis zu 30% mehr Coenzym Q10 in den Körper aufgenommen, wenn gleichzeitig Piperin vorhanden ist.

Als Wirkprinzip wird vermutet, dass durch Piperin eine lokale Erwärmung an der Darmschleimhaut stattfindet, was zu einer Verbesserung und Optimierung der biochemischen Absorptionsvorgänge führt. Piperin wird deshalb auch als „Thermo-Nährstoff“ (engl. Thermonutrient) bezeichnet.

Schwarzer Pfefferextrakt, ein auf Piperin standardisierter Extrakt unter dem Handelsnamen Bioperine, wird in den Neoverde Produkten verwendet um die Aufnahmequoten der enthaltenen Wirkstoffe zu verbessern und dadurch die Effektivität des Produkts zu steigern.

Maulbeerblätter

 

Maulbeerblaetter

 

Einheimische Heilpraktiker verwenden bereits seit Jahrhunderten verschiedene Teile des Maulbeerbaums zur Behandlung von Symptomen und Krankheiten wie Bluthochdruck, hohe Cholesterin- und Blutfettwerte, Arterienverstopfung, Harnausscheidungsbeschwerden, Blutzucker, Verstopfung, Hustenschleim, Bleichsucht, usw. Wissenschaftliche Forschungen haben die heilenden Eigenschaften des Maulbeerbaums bestätigt. Die Erfahrungen mehrerer klinischen Beobachtungen sagen aus, dass Maulbeerblätter GABA (Gamma Aminobutyric Acid), Phytosterol, DNJ (Dioxiogirimycin), Viitamine und Mineralstoffe enthalten. GABA hilft bei der Regulierung des Bluthochdrucks. Phytosterol hilft bei der Senkung des Cholesterinspiegels in den Blutgefässen. DNJ hilft bei der Senkung des Blutzuckers: verringert die Gefahr eines Herzinfarkts. Ausserdem
stimuliert DNJ die Blutzirkulation und erhöht die Flüssigkeit des Körpers.

Eine 5-jährige Studie in Kanagawa, Japan endete mit der Schlussfolgerung, dass Maulbeerblätter  über verschiedenene Eigenschaften zur Vorbeugung von altersbedingten Krankheiten verfügen, darunter:

Unterdrückung von Bluthochdruck  - Cholesterinreduzierung  - Prävention von Leberkrebs - Blutzuckersenkung

Weitere gesundheitsfördernde Aspekte von Maulbeerblättern kombiniert mit Quercetin:
Der antihistaminische Einfluss von Quercetin kann allergische Symptome und Asthma lindern. Entzündungshemmende Eigenschaften können bei Arthritisbeschwerden schmerzlindernd wirken. Männern, die sich über Prostatabeschwerden
Gedanken machen, kann Quercetin Hilfe bringen, ebenso wie ,bei Erschöpfungssymptomen, Depressionen und Angstgefühl. 

 

Cassia siamea

Cassia siamea

 

Ethnologischer Name: Khi-lek

Familie: Leguminosae

Wuchsgebiet: In Waldgebieten des nordöstlichen Thailand.

Beschreibung: Cassia ist ein immergrüner, kleiner, dichtkroniger Baum mit gefiederten, tiefgrünen Blättern und endständigen Blütenrispen, bestehend aus strahlend gelben Einzelblüten in Büscheln, welche traubenförmig an den Stielen hängen.

verwendete Bestandteile: Verwendung finden die Blüten und Blätter junger kräftiger Triebe der Pflanze.

Cassia siamea Lamk.

Indikationen: Vorzügliches Mittel gegen innere Unruhe und Schlalosigkeit. Es dient bei längerer Einnahme als Ersatz für chemische Beruhigungsmittel und Schlaftabletten, die zu Abhängigkeiten führte. Bei leichten Panikattacken und bei Angst-, und Spannungszuständen. Es stärkt den Körper und hilft entspannend bei Muskel- und Sehnenschmerzen. Wird eingesetzt zur Behandlung von Diabetes und zur Senkung des Blutdruckes.

Dauer der Anwendung: Unbefristete Einnahme, da Cassia nicht wie chemische Präparate zur Abhängigkeit führt und völlig nebenwirkungsfrei ist.

Gegenanzeigen: nicht bekannt

Hinweis: Bei Einnahme von Schlaftabletten oder beruhigenden Medikamenten kann man deren Einnahme schrittweise reduzieren. Es kann aber bis zu 2 Monaten dauern, bis man ganz aus der Abhängigkeit heraus ist und diese völlig abgesetzt werden können. Sinnvoll wäre hier eine Absprache mit dem Arzt.


 

Chrysanthementee

Chrysanthemen

 


Chrysanthemen haben eine gesundheitsfördernde Wirkung auf

Leber

Gelenke

Nerven

Augen

Kopfschmerzen

Blähungen

Appetitförderung

 

 

 

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Zimt - Cinnamomum zeylanicum

Zimt

 

 

Ist Zimt immer Zimt ?

Lesen Sie mehr in einem Artikel von Wikipedia

In Zimt ist, vor allem im billigeren Cassia-Zimt (auch: chinesischer Zimt), das als gesundheitsschädlich geltende Cumarin enthalten. Vor allem in Fertigprodukten wird fast ausschließlich dieser aus China, Indonesien oder Vietnam stammende Cassia-Zimt verarbeitet. Der Cumarin-Anteil beider Zimtsorten unterscheidet sich erheblich: Während er bei dem Cassia-Zimt bei ca. 2 g Cumarin pro kg liegt, finden sich in der gleichen Menge Ceylon-Zimt nur ca. 0,02 g Cumarin.

Cumarin kann bei Einnahme in den Blutkreislauf Kopfschmerzen, Leberschäden, Leberentzündungen und, wie in wahrscheinlich nur bedingt auf den Menschen übertragbaren Tierversuchen mit Ratten festgestellt wurde, in sehr hohen Dosierungen sogar Krebs verursachen.

Bei Untersuchungen wurden, erstmals im Januar 2006, in Deutschland (Nordrhein-Westfalen) Zimtprodukte entdeckt, die den Höchstwert des Cumarinanteils, entsprechend der gültigen Aromenverordnung, um das 37-fache überschritten hatten. Im Juni 2006 warnte erstmals dann auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einer Stellungnahme vor dem Verzehr großer Mengen von Zimt und zimthaltigen Produkten: Schon bei Verzehr von 20 Gramm der höchstbelasteten Zimtsterne täglich (das entspricht bei vielen Marken einer Menge von drei Stück) über einen längeren Zeitraum werde die maximal tolerierbare Aufnahme bei Kleinkindern erreicht. Eine zweite Stellungnahme des BfR bezieht sich auf Zimtkapseln, die zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ II verkauft werden.[7] Weitere Kontrollen wurden im Oktober 2006 vom Verbraucherministerium angekündigt. Hierbei wurden in Rheinland-Pfalz Zimtprodukte entdeckt, die 103 mg Cumarin pro Kilogramm aufwiesen, während der Höchstwert der Aromenverordnung nur 2 mg/kg beträgt (bis 1. November 2006 jedoch 67 mg/kg).

Nach einer Empfehlung des BfR sollten demnach „kleinere Kinder“ nicht mehr als 4 Zimtsterne, „größere Kinder“ nicht mehr als 6 Zimtsterne und Erwachsene maximal 8 Zimtsterne pro Tag zu sich nehmen. Zu beachten ist aber ferner, dass auch in vielen anderen Produkten, wie in Frühstücksprodukten, Lebkuchen, Puddings, Glühwein, div. Teesorten, Gewürzmischungen (z. B. Curry) und sogar in Kosmetika Zimt enthalten sein kann. Dadurch sollte die Tagesration, entsprechend dem persönlichem Konsum derartig „belasteter“ Produkte, noch deutlich unter den Empfehlungen des BfR liegen. (Siehe Videostreams der Sender ZDF und ProSieben).

Im häuslichen Bereich wird empfohlen, den teureren Ceylon-Zimt zu verwenden, der in Reformhäusern, Apotheken oder Drogeriemärkten bezogen werden kann und aufgrund des geringen Cumarin-Gehalts als unbedenklich gilt.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wirft der Lebensmittelindustrie vor, aus Kostengründen den billigeren Cassia-Zimt anstelle des teureren Ceylon-Zimts einzusetzen. Die Lebensmittelindustrie bestreitet jedoch den Vorwurf mit dem Argument, dass Cassia-Zimt vor allem wegen seines hervorragenden Geschmacks eingesetzt wird. Auch würde das typische Zimtaroma besser den Backprozess überstehen. Weiterhin sei es schon aus mengenmäßigen Gründen nicht möglich, den Ceylon-Zimt zu verwenden, da dieser dafür zu selten sei.

 

Weizengras

Weizengras

 

Was ist so toll an Weizengras ?
von einem Artikel von

Vitalstoffanalyse bei Pines International

Der "Grassaftwirkstoff" wurde in den 30er Jahren von Dr. Schnabel und Dr. Koehler in America als ein Förderer von Wachstum und Fruchtbarkeit bei Tieren entdeckt.
Berühmt wurde Weizengras jedoch durch Ann Wigmore und Viktor Kulvinskas, die viele Patienten von schwersten Krankheiten heilten. Durch das Pressen der jungen Gräser wird ein grüner Saft gewonnen, der eine großartige Wirkstoffkombination von Vitaminen, Mineralien, Enzymen, Eiweißen und Chlorophyll enthält.

Um das meiste der Mineralien und Vitaminen aus der Nahrung aufnehmen zu können, wird empfohlen, wirklich frische Lebensmittel zu essen, oder eine so natürliche Nahrung wie möglich zu wählen. Meist bleibt das jedoch graue Theorie. Heutige Früchte und Gemüse sind leider oft nährstoffarm und die Meisten sehen sich nicht in der Lage, davon genug zu sich zu nehmen.
Es wird daher immer wichtiger, sich die wertvollen und notwendigen Nährstoffe auf ergänzende Weise verfügbar zu machen.
Weizengras und Gerstengras sind solche Möglichkeiten
.

Vitamine                                                                                                                    

Viele Nahrungsergänzungsmittel enthalten ein paar wenige synthetische Antioxidantien. Aus den mehr als 600 identifizierten Betakarotinen sind meist nur ganz wenige in chemisch hergestellten Präparaten enthalten. Chemisch besteht zwischen Ascorbinsäure und dem Vitamin C der Acerolakirsche kein Unterschied. In seiner Wirkung ist der Unterschied jedoch gewaltig, da es vom Körper völlig anders verstoffwechselt wird. Dazu kommt noch der synergetische Effekt der Pflanzenwirkstoffe, der erst eintritt, wenn Nährstoffe wie Vitamine, Flavonoide, Enzyme und Spurenelemente sich gegenseitig unterstützen. Welche Substanzen letztendlich zusammenwirken müssen, ist immer noch nicht geklärt, ganz zu schweigen davon, wie man solch eine Symbiose künstlich herstellen könnte.
Lassen Sie sich also nicht von langen Tabellen in die Irre führen.
Es ist zwar wichtig etwas über die Zusammensetzung eines Ergänzungsmittels zu wissen, aber die Menge der Einzelsubstanzen sagt noch lange nichts über seine Wirksamkeit aus.

Getreidegras enthält folgende Vitamine:

*Vitamin A

*Vitamin B1

*Vitamin B12

*Vitamin B2

*Vitamin B3

*Vitamin B6

*Vitamin C

*Vitamin D

*Vitamin E

*Vitamin H

*Vitamin K

 

*Folsäure

*Panthotensäure

 

 

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Mineralien                                                                                                          
Die Gräser enthalten z.B. über 90 Mineralien, die für einen ausgeglichenen Stoffwechsel nötig sind. Normalerweise werden in Nahrungsergänzungsmitteln nur wenige Hauptvertreter der Körpermineralien in die Präparate gemischt. Es ist jedoch für ein wirksames Zusammenspiel aller Substanzen erforderlich, die richtigen Mengen, die aufschließbaren Formen und noch so kleine Anteile aller Komponenten zusammenzuführen, damit die natürliche Symbiose ablaufen kann. Dieses ganzheitliche Wirkprinzip ist bisher nur der Natur gelungen.

Nur in dieser symbiotischen Weise können Mineralien zusammen wirken.
Naehrstoffe.jpg

In dieser Zusammensetzung sind die Mineralstoffe auch in Weizengras enthalten.

Und auch die anderen Bestandteile von Nahrungsergänzungsmitteln müssen im richtigen Maße zusammenwirken können.
Das ist besonders bei natürlichen NEM gewährleistet.

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Enzyme                                                                                                                 

Enzyme sind ein äußerst wichtiger Bestandteil in Getreidegras, ein Bestandteil aller frischen Früchte und Gemüse. Sie sind die Lebenskraft in unseren Lebensmitteln und notwendig, um die vielen chemischen und biologischen Prozesse ablaufen zu lassen und zu beschleunigen. Lagerung, Erhitzung, Verarbeitung führen meist zu ihrer Zerstörung. Frisch ist also immer besser.
Bei der Firma Pines International werden aufwendige Verfahren angewendet, um die Enzyme weitestgehend zu erhalten.

Frisches Getreidegras enthält folgende Enzyme, nur um ein paar zu nennen:

*Proteasen - fördern die Verdauung von Eiweißen
*Cytrochrome Oxidase- ein Antioxidanz zur Unterstützung der Zellatmung
*Amylase- fördert die Stärkeverdauung
*Lipase- ein Fett spaltendes Enzym
*Phycocyanin- hilft bei der Blutbildung
*Transhydrogenase- hilft der Herzmuskulatur
*SOD- (Superoxid-dismutase) wird in allen Körperzellen gefunden und bremst die Zellalterung.

Es empfiehlt sich, zweigleisig zu fahren. Man wird es im stressigen Alltag nicht schaffen, sich täglich frischen Grassaft herzustellen. Getreidegras bietet jedoch einzigartigerweise beide Möglichkeiten. Frisch und als bequeme Tabletten. Für die grundlegende Kur sollte man sich die Mühe des frischen Saftes machen, fürs Wochenende und wenn man Zeit hat. Im Alltag sind, ganz pragmatisch betrachtet, die Tabletten oder das Pulver für die Meisten von uns die effizientere Alternative. Denn nutzen tut Weizengras schließlich nur dann, wenn man es wirklich einnimmt.


Aminosäuren/Eiweiß                                                                                         

Alle körpernotwendigen Eiweiße und mehr kommen in Weizengras in hohen Mengen vor. Im Weizengras wirken die Proteine ergänzend zusammen. Das Zuführen einzelner Eiweiße ist meist unwirksam, wenn nicht gar schädlich. Wenn in einer Mahlzeit nur wenige essentielle Eiweiße vorkommen, ist der Organismus nicht in der Lage, aus ihnen Zellbausteine für den Gewebeaufbau oder Körpersubstanzen aufzubauen.
Im Getreidegras kommen ca 25% Eiweiß vor. Das ist wesentlich mehr als in Eiern oder Fleisch mit max 16%. Haben Sie sich schon mal gefragt, woher das mächtige Rind, das da vor Ihnen stand, seine Aufbaunahrung bezog? Vom Gras! Getreidegras hat von allen praktisch verfügbaren Gräsern den höchsten Eiweißanteil. Gras ist Kraft. Eine für uns Menschen verfügbare Kraft.
Es genügt nicht, daß ein Lebensmittel einen hohen Anteil Eiweiß enthält, es muß auch bioverfügbar sein. Die Bodybuilder wissen das genau. Aber selbst das konzentrierte Eiweißpulver, aus möglicherweise verseuchten Rindereiweißprodukten, ist weniger bioverfügbar. Eiweiß aus Getreidegras ist sehr viel leichter zu verstoffwechseln als Fleisch.

Es ist für den Menschen sehr viel aufwendiger, die Wesenheit eines Tieres aus der Nahrung zu neutralisieren als die Wesenheit einer Pflanze. Daher kann man sich Früchte und Gemüse leichter ein-verleiben. Sie bilden zB anders als Fleisch kein saures Körpermilieu, welches für viele chonische Krankheiten und Krebs mitverantwortlich gemacht wird.

Bei der Auswahl von Eiweißen - wichtig für Sportler mit höherem Bedarf - sollte man aber nicht nur die biologische Wertigkeit achten, sondern auch bedenken, daß mit tierischem Nahrungseiweiß gleichzeitig eine große Menge unerwünschter Begleitstoffe aufgenommen werden, nämlich Purine, Cholesterin und Fette. Purine im Fleisch liefern im Stoffwechsel als Endprodukt Harnsäure, die sich in den Nieren, Gelenken und Sehnen ablagern kann, so daß es zu Nierensteinen, Gicht und erhöhter Verletzungsanfälligkeit kommen kann

Hier eine Analyse der Eiweiße von 7 Tabs (3,5g) der Firma Pines International: E=Essentiell

*Alanin 69mg
*Arginin 66mg
*Asparaginsäure 50mg
*Cystein 11mg   - E als Schwefel
*Glutaminsäure 76mg

*Threonin 42mg  E
*Tyrosin 33mg  

*Glycin 49mg
*Histidin 18mg
*Isoleucin 35mg  E
*Leucin 72mg  E
*Lysin 38mg  E
*Tryptophan 6mg  E
*Serin 31mg

*Methionin 18mg  E
*Prolin 46mg
*Purin 2mg
*Phenylalanin 36mg  E
*Prolin46mg
*Valin 48mg  


 Im Gegensatz zu reinen Eiweißpräparaten hat Getreidegras auch bei hoher Dosis keine negativen Wirkungen auf die Nieren oder sogenannte Nebenwirkungen.
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Chlorophyll                                                                                                        

Chlorophyll ist die Substanz, die den Pflanzen ihre grüne Farbe gibt. Es hat die Kraft, die Sonnenenergie für uns verfügbar zu machen. Letzten Endes beruht alles Leben auf der Welt auf Chlorophyll.
Die in Getreidegras enthaltenen Substanzen sind essentiell für den Aufbau und das Funktionieren der einzelnen Bestandteile des gesunden Blutes. Das Blutpigment Häm und Chlorophyll sind sich sehr ähnlich. Es existiert eine bemerkenswerte Beziehung zwischen dem komplexen Prozeß der Atmung bei Mensch und Tier und dem ebenso komplexen Prozeß der Photosynthese bei den Pflanzen. Die Bildung von Häm bei Tieren läuft praktisch in gleicher Weise ab, wie die Bildung von Chlorophyll in Pflanzen. Unsere Zellen werden durch chlorophyllhaltige Nahrung mit mehr Sauerstoff versorgt, weil Chlorophyll die Bildung von Hämoglobin fördert und Hämoglobin - der rote Blutfarbstoff - den Sauerstofftransport im Körper besorgt.
"Chlorophyll wird im kommenden erleuchteten Zeitalter das Hauptprotein sein. Im frisch zubereiteten Getränk enthält es kondensierten Sonnenschein und den für die Wiederbelebung des Körpers erforderlichen elektrischen Strom, und es wird Teile des Gehirns erschließen, von denen der Mensch heute noch nichts weiß" (Ann Wigmore).
 

Die Wirkungen des Chlorophylls sind so vielfältig, daß man es kaum glauben mag. Wegen des Heilmittelwerbegesetzes ist es in Deutschland als Firma nicht möglich, öffentlich Wirkungen ohne juristische Ahndung aufzuzählen.
 

Zugegeben: so klingt das alles sehr unverbindlich. Informieren Sie sich daher bitte noch an anderen Stellen, z.B. anhand von Büchern.
Dazu die amerikanische Ärztin Dr. Swope:" Wenn Chlorophyll zu patentieren wäre, wäre es meiner Meinung nach das meist verwendete Produkt der im medizinischen Bereich Tätigen".

Wir haben eine frischere Haut, einen tieferen Schlaf und gesteigerte Energie erfahren.

Weizengras und Gerstengras bieten einzigartige Möglichkeiten. Mit keinem anderen Nahrungsergänzungsmittel kann man die Kraft der Natur so unmittelbar und selbstverantwortlich erleben. Mit frischem Saft sind Sie Ihr eigener Produzent und haben volle Kontrolle über Ihre Kraftquelle.
Sie können mit Weizengras und Gerstengras eine Energiequelle erschließen, die Ihnen ein tiefes Vertrauen in die Natur gibt. Dieses Vertrauen in die Natur wandelt sich in ein Vertrauen in Ihre Gesundheit. Sie merken selbst, wie alles wohltätig miteinander in Verbindung steht, wenn man die Quellen zu nutzen weiß.

 

Garcinia atroviridis

 

Garcinia, eine exotische Frucht aus Südostasien,  verleiht als Gewürzmittel der thailändischen Küche einen sauren Geschmack. Es ist auch eine revolutionäre Quelle für einen natürlichen Bestandteil einer neuen Diät, die momentan in Amerika, Europa, Japan und anderen westlichen Ländern eine große Rolle spielt und zu Fettabbau führt.

Garcinia Extrakt ist das Kalziumsalz der  HCA oder Hydroxy Zitronensäure, welches gewonnen wird aus dem Wasser der Garcinia a Frucht. Es ist ein nicht-toxisch, geschmackloses und geruchloses Puder und eine äußerst effektive Kräuteralternative zur Kontrolle von Übergewicht und hohem Cholesterin durch die Hemmung der Lipogenese in Ihrem Körper.

Garcinia ist eine absolute Neuerscheinung in der westlichen Welt der Kräuter, wird aber im Orient bereits seit tausenden von Jahren als Nahrungsmittel verwendet. Es wird eingesetzt als Appetitzügler und als Hemmstoff zur Absorption und Synthese von Fett, Cholesterin und Triglyceriden. Mit anderen Worten, es ist eine diätetische Unterstützung und besonders hilfreich bei der Gewichtsabnahme und dem Fettabbau. Nach Berichten aus Tirol wird Garcinia immer häufiger bei Patienten mit Fettkrankheit eingesetzt. Gerade bei Patienten mit Unverträglichkeit gegenüber Statinen und Fibraten ( Myopathie ) ist man relativ hilflos um doch noch eine wirksame Lipidsenkung zu erreichen. Garcinia atroviridis kann hier in vielen Fällen helfen. Es kommt zu einer Absenkung des LDL cholesterin um bis zu 15 %. Zudem hilft die Pflanze bei der Gewichtsreduktion.
 

Boesenbergia rotunda (L.) Mansf.

Boesenbergia rotunda

 


SYNONYME : Curcuma rotunda L., Kaempferia rotunda Don., Boesenbergia pandurata (Roxb.) Schltr. , Gastrochilus panduratus (Roxb.) Ridl., Kaempferia pandurata Roxb.

Thai : Krachai (Kra chaai, Gra chai) - ¡ÃЪÒ´Ó
Englisch : Chinese keys, Finger root, Resurrection lily, Tropical crocus
Ungarisch : Kínai gyömbér
Chinesisch : Ao chun jiang, Yao shi, Suo shi (Singapore)
Deutsch : Chinesischer Ingwer, Fingerwurz, Gewürzlilie
Russisch : Bëzenbergiia kruglaia
Laotisch : Houo ka sai, Kasay, Neng Kieng
Holländisch : Temoe koentji
Malaysisch : Temu kunchi, Kunci (Indonesia)
Kambodschanisch
: Khchiey  

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Quercetin
antioxidatives Flavonol und Phytoöstrogen aus der Gruppe der Polyphenole

Quercetin gehört innerhalb der Phytamine zur Klasse der wasserlöslichen Pflanzenpigmente (Farbstoffe). Es ist ein Flavonol und gehört zur Gruppe der Flavonoide, die den Polyphenolen zugeordnet sind. Mit Hilfe von Quercetin als Baustein können andere Flavonoide aufgebaut werden. Quercetin ist ein Phytoöstrogen, also ein pflanzliches Hormon, und gilt als das bisher am besten untersuchte Flavonoid. In vielen Untersuchungen haben sich eine Fülle von Wirkungen dieses Phytamins auf den Menschen gezeigt.

Quercetin hat viele Funktionen in unserem Körper. Es wirkt z.B. als Antioxidans und beugt allergischen und entzündlichen Reaktionen wirksam vor.

"An apple a day keeps the doctor away", heißt es in England. Ganz richtig, denn Äpfel sind eine gute Quelle für Quercetin. Am meisten Quercetin enthalten allerdings die Zwiebeln.

Quercetin kann durch viele Funktionen im Körper die Gesundheit fördern und vor Krankheiten schützen.

Quercetin agiert wie ein Antihistamin und hat antiallergische und antientzündliche Wirkungen. Da es Entzündungen in den Atemwegen und Lungen verringern und allergische Reaktionen auf Pollen blockieren kann, trägt es zur Linderung von Heuschnupfen, Sinusitis und Asthma bei. Quercetin wirkt antithrombotisch, es kann die Zusammenballung von Blutplättchen hemmen und so der Bildung von Thrombosen vorbeugen. Quercetin ist ein wirksames Antioxidans, es schützt vor allem die LDL-Fraktion der Blutfette, das sogenannte "schlechte" Cholesterin, vor Oxidation. Als Antioxidans kann es auch die Gesundheit der Augen fördern. Quercetin wirkt auf die Zellen der glatten Muskulatur entspannend, dies trägt dazu bei, hohem Blutdruck und Rhythmusstörungen vorzubeugen. Quercetin blockiert weiter ein Enzym, dass zur Ansammlung von Sorbitol, einer Zuckerart, führt. Erhöhte Sorbitol-Mengen können bei Diabetes zu Folgeschäden beitragen. Ob Quercetin auch zur Vorbeugung solcher Schäden eingesetzt werden kann, muss noch genauer untersucht werden. Einige Phytoöstrogene haben antiöstrogene Wirkungen, die das Risiko für einige Krebsarten verringern können. Für Quercetin bestätigte sich in experimentellen Studien antiöstrogene Aktivität. Es zeigte sich beispielsweise, dass Quercetin das Wachstum von Prostata-Krebszellen hemmen kann.

Quercetin – die tägliche Zufuhr

Wieviel Quercetin wir täglich mit unserer Nahrung aufnehmen, ist nicht genau bestimmt. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 200 bis zu 500 mg Quercetin pro Tag aufgenommen werden. Ein Grenzwert für den Mangel an Quercetin ist nicht festgelegt.

Quercetin – in vielen Obst- und Gemüsesorten

Quercetin ist ein guter Grund sich an die bekannte englische Regel: "An apple a day keeps the doctor away" zu erinnern. Frei übersetzt bedeutet das, ein Apfel pro Tag kann gesund erhalten. Nun, ein wenig mehr an verschiedenen Obst- und Gemüsesorten sollte es schon sein. Fünf Portionen Obst und Gemüse täglich empfehlen Ernährungsfachleute und Mediziner. Zwiebeln und Schnittlauch sollte man auf keinen Fall vergessen, sie enthalten am meisten Quercetin. Auch Preiselbeeren und Schwarze Johannisbeeren enthalten viel davon, da sie aber recht wenig gegessen werden, zählt der Apfel zu den guten Quercetin-Quellen. Auch grüner und schwarzer Tee versorgen mit Quercetin. Kleinere Mengen kommen außerdem in grünen Blattgemüsen und Bohnen vor. Gehalt von Quercetin
in mg pro 1 kg

Zwiebeln 284-486 mg
Schnittlauch 245 mg
Preiselbeeren 156 mg
Schwarze Johannisbeeren 69 mg 
Grünkohl 60 mg
Brombeeren 45 mg
Äpfel 21-72 mg

Quercetin – die gesundheitlichen Wirkungen
Quercetin kann durch seine vielen Funktionen im Körper zur Vorbeugung einiger Krankheiten beitragen: 

– zur Vorbeugung und Linderung von Allergien (u.a. Heuschnupfen)

– zur Vorbeugung von Atherosklerose
– zur Senkung von hohem Cholesterin

– zur Vorbeugung einiger Krebsarten (Magen-, Lungen-, Pankreas- und Brustkrebs)
– zur Vorbeugung von Augenkrankheiten (Katarakt, Retinopathie)

Quercetin – sicher in der Aufnahme

Die Einnahme von Quercetin gilt als sicher, Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt. Überdosierungen sollen jedoch vermieden werden, und die Anwendung während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen.

Quercetin – zur Vorbeugung und Therapie

Quercetin kann bei vorhandenen Risiken für die oben genannten Krankheiten zur Vorbeugung eingesetzt werden. Die Gaben liegen meist zwischen 500 und 1500 mg täglich, die Dosierung sollte vom Therapeuten festgelegt werden. Bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten sollte auf mögliche Interaktionen geachtet werden. Flavonoide schützen und fördern die Aufnahme von Vitamin C, daher werden sie oft kombiniert empfohlen

 

Derris scandens Benth

Derris scandens

 

Ethnologischer Name: Tau wan priang
Familie: Fabaceae

Wuchsgebiet: Thailand

Beschreibung: Derris scandens ist ein baumartiger Strauch mit dünnem Stamm, der an seinen Zweigen elliptische, spitzzulaufende, grüne Blätter und weiße Blüten bildet.

Verwendete Bestandteile: Stamm, Blüten und Blätter. In Thailand wird wegen der größeren Wirkung fast ausschließlich der Stamm der Pflanze verwendet.

Derris scandens:

Indikationen: Chronische und temporäre Arthritis und Rheumatismus. Schmerzlinderung bei Gelenk-, und Muskelschmerzen. Sehr hohe Stimulation des Immunsystems. Verbesserung des Allgemeinzustandes bei Erschöpfungszuständen. Senkt hohen Blutdruck. Hat eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung. Wirkt auf den ganzen Körper muskelentspannend.


Dauer der Anwendung: unbegrenzt

Gegenanzeigen: nicht bekannt

Hinweis: Der Stamm von Derris scandens ist meist schwer zu erhalten ist aber in der Wirkung ist er stärker als die Blätter.

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Phyllanthus amarus

Phyllanthus amarus

 


Im Stern 48/98 wurde über eine angebliche neue Therapieoption mit Phyllantus Amarus bei der chronischen Hepatitis C berichtet, was uns nun veranlaßt, dieses Thema hier aufzugreifen. (Auf dieser Seite finden Sie auch Auszüge aus dem Stern- Elaborat)

Phyllanthus. (Phyllanthus amarus, P.gasstroemii).

Phyllanthus ist eine niedrigwachsende Buschpflanze, die im südlichem Asien und Australien wächst. In Teilen von Indien, ist das Kraut berühmt für seine Erfolge bei der Behandlung von Hepatitis und Gelbsucht. Es hat eine gewisse internationale Aufmerksamkeit erhalten, als in einer Studie von 1988 (!!) bei 57% der behandelten Hepatitis B (!!) Patienten eine Heilung festgestellt wurde
Außer dieser einen Untersuchung gibt es KEINE weiteren Versuche, und die Wirkung bei HCV wurde bisher noch nirgendwo in ähnlichen Studien nachgewiesen


Phyllanthus ist ein Adstringens, wirkt harn- und galletreibend, soll antiviral wirken und ist angeblich hepatoprotektiv.
Wir müssen darauf hinweisen, daß Phyllantus NUR unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden soll. In Deutschland ist Phyllantus oft ein Bestandteil der ayurvedischen Medizin

Hier nun ein Auszug aus dem Stern- Artikel, der auf uns den Eindruck macht, daß hier vollmundig ein 'neues' Produkt vermarktet werden soll.

Irene Leykauf entschied sich gegen ein Leben mit fremdem Organ und gegen die Strapazen der Transplantation. Sie beschritt einen ungewöhnlichen Weg, um ihre Krankheit zu bewältigen, und vertraut seit 1995 auf ein Medikament aus der indischen Ayurveda-Medizin: Phyllanthus amarus, ein grünes Pflanzenpulver. Es wird seit 2000 Jahren in der traditionellen asiatischen Heilkunst gegen Gelbsucht eingesetzt.

Für die westliche Medizin wurde das Präparat in den achtziger Jahren von dem amerikanischen Nobelpreisträger Baruch Blumberg entdeckt, der den Erreger der Hepatitis B identifizierte und den ersten Impfstoff dagegen entwickelte. In Zusammenarbeit mit Ärzten im südindischen Madras testete Professor Blumberg Phyllanthus amarus an 60 Patienten, die das Hepatitis-B-Virus chronisch trugen. Nach drei Wochen wiesen fast 60 Prozent der Behandelten ein verbessertes Blutbild auf. In einer Vergleichsgruppe, die das Mittel nicht bekommen hatte, war das bei nur vier Prozent der Fall.

Doch es gelang zunächst nicht, diesen bahnbrechenden Erfolg zu wiederholen. Je nach Standort der Pflanzen und abhängig von der Rezeptur zeigte das Wunderpulver keine Wirkung. Erst jetzt konnte in einer noch unveröffentlichten Studie mit einem standardisierten Präparat gezeigt werden, daß bei 80 Prozent der behandelten Leberkranken die Viruslast im Blut drastisch gesenkt wird. Auch über den Wirkungsmechanismus liegen erste Ergebnisse vor.

Das Patent für Phyllanthus amarus besitzt das Fox Chase Cancer Center im amerikanischen Philadelphia. Die Lizenz für die Vermarktung hat der Münchner Internist Dr. Christoph von Keudell mit seiner Firma Centers for Medical Innovation erworben. Im Herbst sollen klinische Studien in Europa, Asien und in den USA beginnen, an denen mehrere hundert Patienten teilnehmen, die an einer chronischen Hepatitis B oder C leiden.

Mit der Zulassung der Pflanzenarznei rechnet von Keudell in etwa zwei Jahren. Die industrielle Produktion durch den indischen Pharmakonzern Spic hat bereits begonnen. Zwar sind die Schulmediziner in Deutschland noch skeptisch. Doch die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA steht den Tests aufgeschlossen gegenüber, und angesehene US-Kliniken unterstützen das Projekt, weil wirksame Hepatitis-Medikamente noch immer rar sind.

Irene Leykauf gehört zu den langjährigen Patienten von Christoph von Keudell. Seit 1995 nimmt sie täglich zwölf Kapseln Phyllanthus amarus, und ihr Gesundheitszustand wird alle drei Monate mit aufwendigen Tests gecheckt. Die Viruslast in ihrem Blut ist inzwischen um das Neunfache gesunken. Sogar die Krampfadern in der Speiseröhre sind zu kleinen Knötchen geschrumpft.

Edith Klein und Georg Maurer nehmen ebenfalls an dem Forschungsprogramm teil. Die Phyllanthus-Kapseln konnten auch bei ihnen die Vermehrung der Viren zurückdrängen. Jahrelang konnte Edith Klein nicht mehr ihren Haushalt führen, jetzt geht es ihr besser, und ein Blutstau in der Pfortader hat sich zurückgebildet. Georg Maurer erholte sich von schweren Depressionen und quälenden Leberschmerzen. 'Ich habe keine Lust', sagt er kämpferisch, 'in zehn Jahren ein Krüppel zu sein.'

Am fittesten ist die heute 67jährige Irene Leykauf. Sie wirkt gesund, ihre Augen blitzen, und gelegentlich gönnt sie sich sogar eine Bratwurst. An Wunder glaubt sie dennoch nicht: 'Meine Leber wird sich nie wieder erholen', sagt sie. 'Aber ich bin nicht mehr müde und kann wieder reisen, und oft werde ich gefragt, ob ich überhaupt noch krank bin.'

Honi soit qui m'al y pense.

Phyllanthus amarus ist fieberlindernd, wirkt bei Magenschmerzen,  Sodbrennen, unterstützt die Behandlung von Hepatitis

Weitere gesundheitsunterstützende Eigenschaften von Phyllanthus amarus:

  • blutzuckersenkend

  • harntreibend

  • entwässernd

  • fiebersenkend

  • gegen Durchfall

  • gegen Rückenschmerzen

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Linolsäure, konjugierte
Petra Schubert, Dipl. oec. troph Wiebke Franz

Konjugierte Linolsäure (Conjugated linoleic acid = CLA) ist eine modifizierte Form der Linolsäure, die in tierischen Fetten vorkommt. Eine gesundheitsfördernde Wirkung für den Menschen wird vermutet, konnte wissenschaftlich jedoch nicht eindeutig nachgewiesen werden.

Konjugierte Linolsäuren werden im Pansen von Kühen, Schafen und Ziegen von Enzymen des Bakteriums Butyrovibrio fibrisolvens aus Linolsäure gebildet. Chemisch betrachtet unterscheiden sie sich von normaler Linolsäure dadurch, daß die Doppelbindungen nur durch eine Einfachbindung voneinander getrennt sind. Tierversuche deuten darauf hin, daß CLA eine krebshemmende und antioxidative Wirkung hat und den Glucose- und Fettstoffwechsel günstig beeinflußt. Bei Ratten mit einer Diabeteserkrankung, denen CLA unters Futter gemischt wurde, normalisierte sich der gestörte Zuckerstoffwechsel und die erhöhte Insulinkonzentration im Blut sank.

Bei Kaninchen und Hamstern verringerte konjugierte Linolsäure die Werte an LDL-Cholesterin und Triglyceriden im Blut. Gleichzeitig wurden arteriosklerotische Gefäßveränderungen günstig beeinflußt. Mäuse, die mit CLA gefüttert wurden, zeigten eine veränderte Körperzusammensetzung. Der Fettanteil ging zurück und die fettfreie Masse und der Wassergehalt stiegen. Während Linolsäure hauptsächlich in pflanzlichen Samen und Ölen vorkommt, findet sich konjugierte Linolsäure in größeren Mengen in Butter, Milch und Milchprodukten sowie im Fleisch von Rind, Schaf und Ziege. Wissenschaftler der Universität Jena fanden heraus, daß das Milchfett von ökologisch erzeugter Milch dreimal mehr CLA enthält als konventionelles Milchfett. Die Weidehaltung und das Futter der Öko-Kühe werden dafür verantwortlich gemacht.

CLA-Gehalte in Lebensmitteln
Mit unserer Nahrung nehmen wir täglich etwa 300-500 Milligramm CLA auf. Überträgt man die in den Tierexperimenten verabreichten Konzentrationen auf den Menschen, müßten wir ein Vielfaches der derzeitigen Menge konsumieren. Ob dies sinnvoll ist, scheint jedoch fraglich. Denn CLA-reiche Lebensmittel enthalten gleichzeitig reichlich Fett, gesättigte Fettsäuren und Cholesterin. Zudem ist noch nicht geklärt, ob die biologischen Effekte der konjugierten Linolsäure auch auf den Menschen zutreffen.Library > Health > Encyclopedia of Alternative Medicine

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Ginkgo biloba

Ginkgo biloba

 


Ein lebendes Fossil, ein gutes Durchblutungsmittel:
Ginkgo biloba
Er ist der letzte seiner Sippe, die es vielleicht schon gegen Ende des Paläozoikums gegeben hat und die mit Sicherheit im Mesozoilcum und im Tertiär in allen Erdteilen verbreitet war. Von 250 bis 300 Millionen Jahren muß ausgegangen werden, wenn man zum Anfang seiner Entwicklung kommen will, Ihre größte Formenvielfalt hatte die Ginkgo-Sippe von der Trias bis zur Kreide, als die Saurier die auffälligsten Tiere waren. Heute gibt es nur noch einen Vertreter. Es ist Ginkgo biloba, der sich seit dem Tertiär wohl nicht mehr verändert hat.

Obwohl er den Chinesen schon lange bekannt war, gehen die ersten Kultivierungsversuche erst auf das 11. Jahrhundert n.Chr. zurück, Insbesondere wurde er dann in der Nähe buddhistischer R1öster und Tempel gepflanzt. Schon bald gelangte er auch nach Japan und Korea, Wegen seiner Langlebigkeit galt er als verehrungswürdiger Baum.

In der deutschen Sprache hat sich Ginkgo eingebürgert, obwohl im Laufe der Zeit auch immer wieder deutsche Bezeichnungen auftauchten. So findet man im deutschen Schrifttum Entenfußbaum, Fächerblattbaum, Elefantenohrbaum, Goldfruchtbaum, Silberaprikose, Tempelbaum, Japanbaum, Japanischer Nußbaum. Im Englischen heißt er e.B, Maidenhair Tree (Mädchenhaarbaum), im Spanischen Arbol sagrado (Heiliger Baum) oder Arbol de los 40 escudos (Baum der 40 Täler), im Französischen Noyer du Japon oder Arbre aux quarante ecus. Alle Namen beziehen sich zum einen auf morphologische Gegebenheiten (Blatt, Samen) oder nehmen Bezug auf die Kultur. Die 40 Täler (escudos, ecus) sollten den hohen Preis zum Ausdruck bringen, der vor 200 Jahren für die ersten eingeführten Ginkgobäume bezahlt werden mußte.
 
 Besondere Aufmerksamkeit wurde schon lange den Blättern gewidmet, Sie galten und gelten bis heute bei den Chinesen als Heilmittel. So sollen sie schon 2800 Jahre v. Chr. in der Sammlung Shen Nong Pen T'sao erwähnt sein, Hinweise finden sich ebenso in den chinesischen Heilpflanzenbüchern aus dem Mittelalter und der beginnenden Neuzeit, Ein wichtiges Werk ist das von Li Shi-chen geschriebene, 52 Bände umfassende Ben Cao Gan Mu von 1595 sowie das 1977 ins Englische übersetzte Handbuch der Barfuß-Medizin. Mit Ginkgo-B1ättern wurden beispielsweise Asthma, Bronchitis, Husten, Frostbeulen, Tuberkulose, Gonorrhoe, Magenleiden, Hautkrankheiten und Unruhezustände behandelt, Erwähnenswert ist das aus Ginkgo-B1ättern hergestellte Wundpflaster.
 
 Zur Herstellung eines Rohextraktes, aus dem die Arzneimittel produziert werden, werden die am Herbstanfang geernteten Blätter der in Südkorea, Japan, Frankreich und den USA in Plantagen kultivierten Bäume getrocknet und nach ihrem Versand in Ballenform in pharmazeutischen Firmen ausgezogen. Ein solcher Rohextrakt beinhaltet mehr als 40 verschiedene Verbindungen, die nur in ihrer speziellen Kombination, wie sie die Natur schafft, ihre positiven Wirkungen im Menschen entfalten. Ginkgo-Präparate sind dann angezeigt, wenn eine Gewebsmangeldurchblutung vorliegt. Dies ist ein vielseitiger Symptomenkomplex. Die klinische Wirksamkeit wurde im Laufe der Zeit dokumentiert. Man kann davon ausgehen, daß Ginkgo eines der besten Mittel gegen periphere Durchblutungsstörungen mit arteriellen Verschlüssen ist. Als verschiedene komplexe Wirkmechanismen werden vasoregulatorische und metabolische Effekte, die sich auf Gehirn, Sinnesorgane, Herz und Gliedmaßen beziehen, Radikalfänger-Eigenschaften und eine Beeinflussung der Thrombozytenaggregation diskutiert. So ist davon auszugehen, daß diese aus der Natur geholte Wirkstoffkombination den Blutstrom normalisiert, den Stoffwechsel in den Gefäßen sowohl im arteriellen als auch im venösen Bereich bis den kleinsten Einheiten wieder in Gang bringt, auf die verschiedenen Zellen Schutzfunktion ausübt, so daß die Symptome der Mangeldurchblutung des Gewebes nachlassen und der Patient sich allmählich wieder körperlich und geistig leistungsfähiger fühlt.
 
 Der Einsatz von Ginkgo ist dann ratsam, wenn Patienten über Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Hörsturz, Schwerhörigkeit, Verschlechterung der Sehschärfe, Gedächtnisschwäche, Konzentrationsschwierigkeiten und Geheinschränkung mit belastungsabhängigen Schmerzen klagen, Diese Symptome können auftreten bei folgenden Krankheiten: periphere und cerebrale Durchblutungsstörungen, auch arteriosklerotischer Genese, diabetische und endangitische Gefäßschäden mit Gangrängefahr, Claudicatio intermittens, Angioneuropathien, vasculäre und primär degenerative Demenzen, senile cerebrale Insuffizienz, hirnorganisches Psychosyndrom, Vertigo, Tinnitus, Hypakusis (nervöse Schwerhörigkeit), Retinopathien, senile Maculadegeneration, exogener Kopfschmerz, Migräne und Kapillarhyperpermeabilität.
 
 Beachtenswert und wichtig ist, daß kein Ginkgo-Präparat als rezeptpflichtig geführt wird und keine Kontraindikationen vorliegen. Ginkgo-haltige Arzneimittel dürften für den Heilpraktiker unverzichtbar sein.
 
 aus: berliner heilpraktiker nachrichten
 
 Hp Prof.Dr. H.Dapper

Balsambirne/Balsamgurke
 Frucht der Balsambirne (Momordica charantia)
 Systematik
 Klasse: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige
 (Rosopsida)
 Unterklasse: Rosenähnliche (Rosidae)
 Ordnung: Kürbisartige (Cucurbitales)
 Familie: Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
 Unterfamilie: Cucurbitoideae
 Gattung: Bittermelonen (Momordica)
 Art: Balsambirne
 
 Wissenschaftlicher Name
 Momordica charantia

Balsambirne

Balsambirne Bluete

Die Balsambirne (Momordica charantia), auch Bittergurke, Bittermelone oder Balsamapfel genannt, ist eine tropische Pflanzenart aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Die Gemüsefrüchte der Balsambirne sind ein seit Jahrhunderten in vielen Ländern und besonders im asiatischen Raum beliebtes Lebensmittel und Heilmittel. Die Anbaugebiete sind Afrika, Asien, Südamerika und die Karibik. Es gibt etwa 40 Arten in der Gattung Momordica, die meisten davon sind in Afrika beheimatet.

Momordica leitet sich vom lateinischen Wort mordicus ab und bedeutet beißend. Das erklärt sich dadurch, dass die Konturen der Samen wie abgebissen ausschauen. Da diese Pflanzenart in vielen unterschiedlichen tropischen Ländern wächst, ist sie dort auch unter einer Vielzahl von Namen bekannt: „Ampalaya“, „Amargoso“, „Charantia“, „Corilla“, „Cerassie“, „Goya“, „Karela“, „Karella“, „Karavellaka“, „Kuguazi“, „Margose“, „Peria“, „Sopropo“ oder „Tsurureishi“. Auf Englisch wird sie „Balsam Apple“, „Balsam Pear“, „Bitter Gourd“ oder „Bitter Melon“ genannt.
 
 Blüten der Balsambirne (Momordica charantia).
 
 Die Balsambirne ist eine schlanke, grüne Kletterpflanze, die Wuchshöhen von bis zu zwei Meter erreichen kann. Ihre Blätter ähneln denen unseres Weinstocks. Die gelben Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig.
 
 Die gurkenähnlichen, genoppten Gemüsefrüchte sind anfangs grün und werden im reifen Zustand orange-gelb; sie platzen schließlich auf, so dass die Samen verstreut werden. Die Frucht ist weich, es ist eine Beere, in deren Inneren sich zahlreiche braune und weiße Samen befinden. Die Ernte ist das ganze Jahr möglich.
 
 
 Bestandteile / Inhaltsstoffe
 Die Hauptbestandteile der Gemüsefrüchte der Balsambirne sind unter anderem Öl, ein insulinähnliches Peptid, Glykoside (Momordin, Charantin), ein Alkaloid (Momordicin). Balsambirnen sind reich an den Vitaminen A, B1, B2, C sowie an Eisen, Calcium, Phosphor, Kupfer und Kalium.
 
 Pharmakologie
 
 Im Jahr 2004 veröffentlichte die Österreichische Apothekerzeitung einen Artikel[1], der zu dem Schluss kam:
 
 Momordica charantia wird im amerikanischen Raum, wie zahlreiche Patente beweisen, zur Zeit im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel und Supplemente propagiert. In der Forschung werden verschiedene Wirkstoffe u.a. in der HIV-Behandlung oder wegen ihrer antikanzerogenen Wirkung näher untersucht. Der Blutzucker senkenden Wirkung von M. charantia bei Typ II-Diabetikern stehen einerseits noch die schlechte klinische Datenlage und andererseits eine meist ungenügende Standardisierung und Deklaration allfälliger am Markt erhältlicher Produkte gegenüber. In Österreich und Deutschland existieren derzeit keine Arzneispezialitäten. Als Nicht-Arzneimittel sind in Österreich z.B. »charantea«, ein Tee aus getrockneten Samen und Früchten (für Diabetiker rund 1 Liter über den Tag verteilt nach den Mahlzeiten) oder das deutsche Produkt Glukokine (in Kapselform, standardisiert auf einen Mindestgehalt von 10% Charantin, 2 x 1 Kps. tgl., am besten vor dem Frühstück und vor dem Abendessen) erhältlich. Die additive Anwendung von M. charantia ist zusätzlich zu medikamentöser Therapie, Ernährungsmaßnahmen und einem sinnvollen Bewegungsprogramm bei Typ II-Diabetikern immer unter Aufsicht des behandelnden Arztes durchzuführen.
 
 Es gibt nach wie vor nur wenige klinische Studien, die positive Wirkungen der Balsambirne belegen[2]. Folgende Wirkungen sind seit 2004 wissenschaftlich in Laborstudien und Tierversuchen gezeigt worden:
 sie wirkt anthelmintisch gegen Wurmbefall mit Caenorhabditis elegans und bei viralen Erkrankungen mit Sindbis und Herpes simplex Typ I;
 der Saft hat einen schützenden Effekt auf die Magenschleimhaut von Ratten;
 sie ist möglicherweise bei Ratten gegen Fettsucht wirksam durch Eingriff in den Fettstoffwechsel;
 durch antiandrogene Wirkung werden bei Ratten Spermien geschädigt;
 Linolensäuren aus den Samen erzeugten Zelltod in bestimmten Krebszellen;
 die Pflanze enthält antifungal wirksame Stoffe, auf die die Pilze Candida albicans, Trichophyton rubrum und Cryptococcus neoformans empfindlich sind;
 
 Verwendung in der Kräuterkunde
  In den Ländern, in denen die Balsambirne aufgrund des tropischen Klimas gedeiht, ist sie weit verbreitet und wird einerseits als Nahrungsmittel für Speisen verarbeitet und andererseits als Heilpflanze (traditionelle Medizin und Hausmittel) für die verschiedensten Krankheitsbilder eingesetzt, besonders bei Typ II-Diabetes. Im Togo verwenden sie Heiler bei Viren- und Darmerkrankungen[3] und in Indien gegen Wurmbefall.
 
 Dosierung
 
 Da die Gemüsefrüchte im grünen Reifestadium bitter schmecken, hängt die Höhe der Dosierung auch vom persönlichen Geschmacksempfinden ab. Reife Bittergurken haben rote, mit süßem Gelee überzogene Kerne, die aber nur als Vogelfutter Verwendung finden.
 
 Grundsätzlich kann folgendes empfohlen werden:
 1 kleine Frucht pro Tag oder ein bis zweimal ein achtel Liter Frischpresssaft
 bis zu 1 l Tee pro Tag (der Tee schmeckt kaum bitter, obwohl er die entscheidenden Wirkstoffe voll enthält)
 
 Beim Tee, der in Europa die gängigste Form sein wird, sollte mit einer Tasse begonnen werden und die Menge bei guter Verträglichkeit auf einen Liter pro Tag gesteigert werden.
 
 Nebenwirkungen
 
 Im Falle einer Überdosierung kann es zu Magen- und Bauchschmerzen oder zu Durchfall kommen. Der Tee sollte so zubereitet werden, dass er schmeckt und nicht zu bitter ist. Vor allem bei Diabetes und Durchblutungsstörungen wird eine Menge von einem Liter täglich empfohlen. Schwangeren wird vom Gebrauch abgeraten, da einzelne Inhaltsstoffe fruchtschädigende Wirkung zeigten[1].
 
 
 Erhältlichkeit
 
 In Deutschland ist es schwierig, frische Früchte zu kaufen. Gelegentlich findet man sie in afrikanischen Läden, aber noch bessere Chancen hat man im Asia-Import Laden, da die Balsambirne in Asien ein beliebtes Gemüse ist. Zum Beispiel isst man sie in Thailand mit scharfen Saucen, die den bitteren Geschmack teilweise überdecken.
 
 In den Niederlanden erhält man Balsambirnen in jeder größeren Stadt unter dem Namen "Sopropo" in surinamesischen oder antillianischen Läden.

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Chitosan

Chitosan

 

- "Der" Fettmagnet?

Chitosan - der beste Freund des Bodybuilders! oder Chitosan - gibt dem Fett eine Fahrkarte aus Ihrem Körper. Mit solchen Werbeslogans werben Hersteller dieses neuen Produktes gegen die Pfunde. Aber was ist dran an dem Mittel, wie wirkt es, und ist es sinnvoll es zu benutzen?

Was ist Chitosan?

Chemisch gesehen ist Chitosan ein Abkömmling des Chitins, das in zahlreichen Organismen (Insekten, Schalen- und Krustentieren, Pilzen, etc.) vorkommt. Ein Großteil des gewonnenen Chitins stammt aus den Abfällen der Krabbenfischerei. Das Chitosan gewinnt man dann mittels alkalischer Hydrolyse der Acetylgruppen.
Chitosan ist ein vielseitig einsetzbarer Stoff, der z.B. dazu dienen kann, Naturwachse und -öle wasserverdünnbar zu machen. Da es allerdings auch in hohem Maße fähig ist, Fett zu binden, wird Chitosan in den USA schon seit längerer Zeit unterstützend bei der Gewichtsreduktion eingesetzt.

Wie wirkt Chitosan?

Der Wirkmechanismus des Stoffes ist relativ simpel: Chitosan ist positiv ionisch geladen und kann daher im Darm die negativ geladenen Fette binden. Diese Bindung ist allerdings nicht reversibel, so daß man auch von einer Fettfalle spricht. Chitosan kann das 6-bis 8-fache seines Gewichtes an Fett binden. Diesen Komplex kann der Verdauungstrakt nicht mehr aufnehmen. Somit wird das Fett wieder ausgeschieden.

Gibt es Bedenken?

Wie bei vielen neuen Mitteln, Tabletten, Dragees, etc., die neu auf den Markt kommen, wird auch bei chitosanhaltigen Präparaten damit geworben, nun die endgültige Lösung gegen Übergewicht gefunden zu haben.
Die Tatsache, daß bisher diese Lösung offenbar noch nicht gefunden worden ist, läßt allerdings berechtigte Zweifel an solchen Versprechen aufkommen. Selbst wenn Chitosan die Mengen Fett ohne Nebenwirkungen bindet und tatsächlich zu einer Gewichtsreduktion führt, bleibt die Frage, ob man bereit ist, langfristig Tabletten einzunehmen, um schlank zu bleiben.
Risiken, die sich durch die Einnahme entsprechender Präparate ergeben, sind folgende: Durch die hohe Fettbindungskapazität besteht die Gefahr, daß ebenfalls die fettlöslichen Vitamine nicht in ausreichender Menge vom Körper aufgenommen werden. Ein Vitaminmangel der fettlöslichen Vitamine scheint daher zumindest nicht abwegig. Da diese Vitamine in den gängigen Vítaminpräparaten, die es in Drogerien und Apotheken gibt, nicht enthalten sind, ist ein Ausgleich auch nicht ohne weiteres möglich.
Wird das Präparat nach dem gewünschten Gewichtsverlust abgesetzt, wird in aller Regel das Gewicht schnell wieder nach oben gehen, da die Eßgewohnheiten nicht geändert wurden. Langfristig besteht sogar die Gefahr, eher noch mehr zuzunehmen, da durch mehrmaliges Auf und Ab des Gewichtes (Jo-Jo-Effekt) der Körper auf "Sparflamme" schaltet und die zugeführte Energie besonders gut verwertet.
Schließlich ist noch vorstellbar, daß die nicht resorbierten Fettkomplexe im Bereich des Enddarmes zu Durchfällen führen.
Alles in allem also eine nicht empfehlenswerte Methode zur Gewichtsreduktion. Ein mögliches Einsatzgebiet für chitosanhaltige Produkte kann allerdings ein langfristig nicht therapierbares Übergewicht sein. Hier ist vorstellbar, daß eine erste Gewichtsabnahme durch das Präparat einen Motivationsschub geben kann. Dies allerdings aber auch nur in Verbindung mit einer Veränderung der Eßgewohnheiten.

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Jiaogulan:
Gynostemma pentaphyllum

Jiaogulan

 

 

Es wirkt wie Ginseng - aber besser als Ginseng

Ein wiederentdecktes Heilkraut aus China und Japan mit Ginseng-Wirkung!
 

Die frühesten Aufzeichnungen aus China datieren um das Jahr 1400 n.Christus. Ein Aufguß aus den süß-herb schmeckenden Blättern wird seit Jahrhunderten in den bergigen Regionen Südchinas verwendet als ein belebender, verjüngender, täglich getrunkener Tee. Der in dieser Gegend übliche Name „Xiancao“ heißt soviel wie „Kraut der Unsterblichkeit“, und die Leute dort sagen: „Es wirkt wie Ginseng, aber besser als Ginseng!“

In der Provinz Guizhou wird der überdurchschnittliche Anteil an über 100jährigen auf den dort verbreiteten, regelmäßigen Genuß von Jiaogulan-Tee zurückgeführt. In Japan heißt die Pflanze „Amachazuru“, das heißt soviel wie „süße Tee-Ranke“, und ist auch dort als Tee- und Gemüsepflanze bekannt. Dort wurden erst 1976 - eigentlich rein zufällig - bei der wissenschaftlichen Untersuchung als Kandidat für ein neues kalorienarmes Süßungsmittel in Jiaogulan die gleichen Substanzen entdeckt, für die Ginseng berühmt geworden ist: Die Ginsenoside.

Seit einigen Jahren wird dieses Kraut aber nicht nur in China und Japan sondern auch in den USA zunehmend beliebter als preisgünstige Alternative zu Ginseng. Die Inhaltsstoffe sind ja tatsächlich zum Teil mit denen von Ginseng identisch. Und Jiaogulan enthält sogar noch eine eigene Klasse von Saponinen, die sogenannten Gypenoside, die hauptsächlich für die wohltuende Wirkung verantwortlich sind.

Jiaogulan (sprich: „Dschiau-gu-lan“) ist eine leicht zu ziehende Rankpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse. Die Pflanze wächst in guter Erde schnell, und man kann schon nach wenigen Wochen ernten. Im Herbst zieht sie ein, und treibt aus Rhizomen im nächsten Frühjahr wieder aus. Unsere Pflanzen entstammen einer Herkunft, wo sie bis mindestens -18°C winterhart sind. Aber es ist auch eine Überwinterung im Haus möglich, dann wächst sie das ganze Jahr über.

Der Tee aus den Blättern ist wohlschmeckend, und läßt sich sowohl aus getrockneten, als auch frischen Blättern zubereiten, wobei die frischen Blätter einfach besser schmecken. Mit den jungen, knackigen Triebspitzen lassen sich Salate um eine angenehme, exotische Komponente bereichern. Wenn Sie den Geschmack von echtem Ginseng kennen, werden Sie beim Naschen von den frischen Triebspitzen der Pflanze einen ganz ähnlichen, lakritzartigen Geschmack auf der Zunge haben: Dieser kommt hauptsächlich von den wirksamen Bestandteilen der Pflanze, den Gypenosiden und den Ginsenosiden. Einige von uns in der Gärtnerei verspüren sofort einen willkommenen Energieschub, wenn sie nur ein paar der frischen Blätter naschen.

Als echtes Adaptogen hat Jiaogulan keinerlei Nebenwirkungen im Gebrauch, und wirkt immer ausgleichend, balancierend. Es wird auch Frauenginseng genannt, weil Jiaogulan für Frauen besser verträglich ist.Während Ginseng nur etwa 20 Saponine enthält, sind in Gynostemma über 80 Saponine nachweisbar. Diese Saponine sind natürliche organische Verbindungen, die unter anderem an der Hormonsynthese beteiligt sind.

Hier die beeindruckende Liste der nachgewiesenen Wirkungen:

1. Adaptogen: Jiaogulan verfügt über eine Reihe von ausgleichend wirkenden Saponinen, die teils mit denen von Ginseng (Panax ginseng) chemisch identisch sind, und teils eine eigene Klasse bilden, die Gypenoside. Verhindert stressbedingte Krankheiten.

2. Antioxidans: Es wurde nachgewiesen eine Anregung des wirksamen, körpereigenen Enzyms Superoxiddismutase (SOD), welches ein äußerst wirksames Antioxidans ist.

3. Herzstärkungsmittel: Verbessert die Pumpleistung des Herzens, und damit auch die allgemeine Durchblutung.

4. Gegen Bluthochdruck: Der Blutdruck wird, wie bei Ginseng im normalen Bereich gehalten, zu niedriger Blutdruck wird angehoben.

5. Gegen zuviel Cholesterin: Jiaogulan senkt vor allem den LDL-Spiegel, und auch die Triglyceride. Deshalb auch eine gewichtsreduzierende Wirkung bei Übergewicht.

6. Gegen Schlaganfall und Herzinfarkt: Jiaogulan verhindert die Verklumpung der Blutplättchen, sodaß die Gefahr, daß lebensbedrohliche Blutgerinsel entstehen erheblich sinkt. Wirksam auch präventiv gegen Thrombosen.

7. Immunsystemstärkend: Tätigkeit der Lymphozyten wird gestärkt bei Kranken wie auch bei Gesunden.

8. Blutbildend: Besonders die Bildung weißer Blutkörperchen wird unterstützt. Nützlich zur Rekonvaleszenz nach Chemotherapie oder radiologischer Behandlung.

9. Gegen Diabetes: Senkt Blutzucker und Blutfette.

10. Krebshemmend: Ginsenosid Rh2 ist ein im Ginseng (Panax Ginseng) in einer Menge von 0,001% vorkommendes, besonders tumorhemmendes Glykosid. Gynostemma pentaphyllum enthält auch genau dieses Glykosid - aber in wesentlich größerer Konzentration.

11. Stressabbauend: Ausgleichende Wirkung auf das Nervensystem: Überdrehte Nerven werden beruhigt, kraftlose wieder angeregt. Die Gesamtheit der Wirkungen bewirkt eine bessere Stressverträglichkeit des Organismus und, bei Sportlern wichtig, eine Steigerung der Ausdauerleistungen.

12. Stoffwechselfördernd: Durch das Zusammenspiel von besserer Kapillar- und Herzdurchblutung, Verbesserung des Blutbildes und anderen Faktoren erklärt sich die stoffwechselanregende Wirkung.

Literaturempfehlung: „Jiaogulan - China‘s Immortality Herb“ Authoren: Michael Blumert, Dr. Jialiu Liu. ISBN 1-887089-16-0, 79 Seiten, Ersterscheinung: 1999.

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Glucomannan

Amorphophallus Pflanze
Amorphophallus Konjac Pflanze

Amorphophallus Knolle
Amorphophallus Konjac Wurzel

Glucomannan wird aus der Wurzel Amorphophallus Konjac gewonnen und ist eine natürliche, kalorienlose, diätetische Faser. Da der Mangel an Fasern eine der Hauptursachen der Magen-Darmstörungen ist, ist es ein wertvolles Naturprodukt.

Seine Eigenschaften:- Unterstützt den Cholesterinabbau, reduziert Triglyceride,- regt die Verdauung an, unterstützt die Normen der  Glykämie, stimuliert Fettabsorption, fördert den Gewichtsverlust, vermindert Glykämieanomalien wie Hypoglykämie, stimuliert die Beseitigung von Toxinen und absorbiert Flüssigkeiten. Zusammen mit einem Glas Wasser absorbiert eine Kapsel bis zu 50 Mal ihr Eigengewicht. 

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Andrographis paniculata/Fah-Thalai-Jone

Andrographis paniculata

 

Auch Kalmegh genannt. Wirkt gallentreibend und schützt die Leber. Wird außerdem bei akuten und chronischen Infektionen, geschwächtem Immunsystem und Leberkrankheiten, die von Giftstoffen oder Infektionen verursacht wurden, verwendet

Wirkung: Andrographis paniculata wirkt fiebersenkend, entzündungshemmend, gegen Sodbrennen und wird in erster Linie bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten mit Husten, Fieber, Schnupfen (Rhinitis) sowie bei Durchfällen angewendet. In randomisierten Doppelblindstudien ist es dem Paracetamol bei Angina, Tonsilitis, Fieber, Schnupfen und auch Schmerzen überlegen. Andrographis paniculata findet in der Tropenmendizin eine breite Anwendung (Schlangenbisse etc) und weist weiterhin antibakterielle gegen orale Keime, sowie antitumorale Aktivitäten auf.

Wirkung/Anwendung von Adrographis paniculata (Kalmegh)
(Wikipedia)

  • Stärkung von Herz und Leber

  • gegen Sinusitis

  • gegen das Hepatitis-B-Virus

  • entzündungshemmend

  • blutreinigend

  • bei akuten und chronischen Infektionen

  • bei geschwächtem Immunsystem

 

Kalmegh (Andrographis paniculata) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Akanthusgewächse
(Acanthaceae). Das natürliche Vorkommen dieser Art ist Indien, Sri Lanka und Thailand. Trivialnamen in anderen Sprachen sind

Thai ¿éÒ·ÐÅÒÂ⨹ (Fah Thalai Jon)
Nepali कालमेघ kālamegha
auch „King of Bitters“ .

Sie gehört seit Jahrhunderten zur ayurvedischen Heilkunde und zur traditionellen chinesischen Medizin. Kalmegh ist eine adaptogene Heilpflanze. In Indien wird sie wegen ihrer Heilwirkung auch „Indische Echinacea“ genannt.




 

Murdannia loriformis

Peking Gras - Murdannia loriformis

 

Murdannia loriformis - Beijing Gras - Yah Pak-king - Ë­éһѡ¡Ôè§
Bei chronischer Bronchitis und bei Erkrankungen, die eine mutagene Erkrankung (Krebs, Tumorerkrankung) aufweisen. Als Adjuvans bei Strahlen-, und Chemotherapie. Effektive immunstimmulierende Wirkung, besonders bei mutagenen Erkrankungen. Freier Radikalenfänger mit positivem Einfluss auf das unkontrollierte Zellwachstum. Wirkt als wichtiger Entgiftungsmechanismus der Leber.

Den Thailändern ist die Wirkung dieser Pflanze seit Jahrtausenden bekannt und sie wird in der Volksmedizin seit langem bei malignen aber auch benignen Tumoren sowie bei chronischer Bronchitis erfolgreich verwendet. Die wissenschaftliche Forschung hat eine sehr effektive immunstimulierende Wirkung, im Besonderen bei mutagenen Erkrankungen, bestätigt..
Das getrocknete Pulver erhöht die Proliferation der Lymphozyten. Es ist ein hochwirksames Antioxidanzium speziell in dieser Indikation. Es senkt die Cytomegalie Titer und wirkt ferner gegen Tumorzellen, ohne cytotoxisch zu sein. Es modifiziert signifikant die UDP-

Ganoderma lucidum

Ganoderma lucidum - Reishi

 

Ganoderma lucidum - Reishi - Ling Zhi
Der Reishi / Ling Zhi
Die Namen Reishi oder Ling Zhi (Ganoderma lucidum) bedeuten "göttlicher Pilz der Unsterblichkeit". In China und Japan wird seit über 4000 Jahren dieser Heilpilz angewendet.

Wirkung:

Die blutdrucksenkende, cholesterinsenkende und antithrombotische Wirkung wurde schon mehrfach bestätigt und sind den Inhaltsstoffen der Triterpene (zyklische Kohlenwasserstoffe) zuzuordnen.

Allergien werden durch die vermehrte Ausschüttung von Histamin im Körper angefacht, der Stoff der vielen Allergikern das Leben beschwerlich macht. Die Triterpene des Reishi wirken hemmend auf die Freisetzung des Histamin im Körper!

Durch die vermehrte Regeneration des Lungenepithels verringert sich das Risiko an einer Bronchitis zu erkranken. Die peripher anticholinerge Wirkung (autonomes Nervensystem) kann eine Erweiterung enger Bronchien bewirken.

Auch auf die Tätigkeit des Herzens wirken sich die Inhaltsstoffe des Reishi positiv aus: Erhöhter Blutdurchfluss bei geringerem Sauerstoffverbrauch.

Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin wirkt der Reishi

bei Bronchitis

kräftigend auf das Herz, mehr Leistung bei geringerem Sauerstoffverbrauch

bei Schlafstörungen

bei Autoimmunerkrankungen

hemmend auf die Freisetzung von Histamin

antithrombotisch

blutdrucksenkend

cholesterinsenkend
 

heilend auf die Leber (z.B. Hepatitis)
 

helfend bei Krebs
 

bei Nervenschwäche
 

bei Gelenkschmerzen

bei Neurodermitis

 

 

 

Die herzstärkende Wirkungen ist natürlich auch bei allen Lungenerkrankungen von unschätzbarem Wert, da ja mit zunehmender Verschlechterung der Lunge das rechte Herz immer mehr belastet wird (Cor pulmonale).

Die heilende Wirkung auf die Leber, wie es auch bei einigen anderen Heilpilzen der Fall ist wie z.B. beim Shiitake oder Agaricus sollten sich chronisch Kranke unbedingt zu Nutze machen, um leberschädigende Medikamente besser zu vertragen."

Pueraria mirifica
 

 

 

 Herkunft:
 Verwendet werden die Wurzeln der ausschliesslich in Thailand wachsenden Pflanze, welche unter anderem ein androgenes Phytohormon, dem männlichen Testosteron ähnlich, enthält. Die Pflanze ist wie Pueraria Mirifica (sie ist nahe verwandt) als rote Butea Superba (red kwao krua) seit Generationen bekannt und wurde erstmals 1940 von einer Gruppe deutscher Pharmazeuten erforscht, ist dann aber wieder in Vergessenheit geraten. Gleichzeitig mit der Erforschung in unseren Tagen ist Butea Superba als Äquivalent zu Pueraria Mirifica wieder entdeckt worden.
 
 Wirkung:
 Das pflanzliche Produkt wird in Fernost als Viagra- Alternative angeboten. Zweifellos sind sexuelle Potenzsteigerung und erektile Wirkungen zu verzeichnen. Ferner sind Quantität und die Qualität des Ejakulates in klinischen Studien erforscht worden. Dem Geschäftssinn der Asiaten und den zweifelsfrei ausgelobten Wirkungen entsprechend, sind solche Vermarktungsstrategien, zumal Aphrodisiakas seit Urzeiten gefragte Substanzen sind, verständlich. Schliesslich gibt es erstmals ein Produkt, das in dieser Indikation messbar wirkt.
 
 
Jugendtonikum (Anti Aging) für Frauen. Hilft gegen die meisten Frauenleiden, wie Probleme in den Wechseljahren und während der Periode. Stimulanz im Wechsel. Frauen werden leistungsfähiger, Gesichtshaut, Haut und Haare werden schöner. Bei Müdigkeit, Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen (PMS Prämenstruelles Syndrom). Bei Klimakterium feminine, Menopausalen Beschwerden, Menstruationsbeschwerden, Knochenschwund (Osteoporose), hormonell bedingter Akne und Vergreisung. Verlängerte Fruchtbarkeit und Libidosteigerung (erektionssteigernd). Bei erwachsenen Frauen vergrößert sich das Volumen der Brust .
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Katzenbart (Orthosiphon grandiflorus)
 

Katzenbart

 

Der Katzenbart, botanischer Name Orthosiphon, gehört zu der Familie der Lippenblütler. Die Pflanze wird 40 bis 80 Zentimeter hoch und ist ausdauernd und krautig. Seine Bezeichnung hat dieses Gewächs von seinen auffallenden, langen Staubblättern erhalten, die an einen Katzenbart erinnern. Zur Blütezeit bringt der Katzenbart blau bis hellviolette Lippenblüten hervor.

Ihren Ursprung hat die Pflanze in den Tropen von Asien. Heute werden die schon geernteten und fertig bearbeiteten, für die Medizin benötigten Stoffe aus Indonesien importiert.

In der Medizin werden die kurz vor der Blüte gesammelten Stängelspitzen und Blätter angewendet. Die im Katzenbart enthaltenen medizinischen Wirkstoffe sind ätherisches Öl, Kaliumsalze, Saponine, Pflanzensäure und Flavonoide. Diese wirken entzündungshemmend, ausschwemmend, leicht krampflösend und keimabtötend.

Die getrockneten Blätter werden im Handel als Orthosophinblätter angeboten und sind als Tee erhältlich. Gleichfalls sind sie in Teemischungen enthalten. Im Volksmund ist Tee aus den Blättern des Katzenbartes daneben noch als Nierentee oder Javatee bekannt. Weitere Namen sind beispielsweise Kumis, Orthosiphon oder Kutjin.

Anwendungsgebiete sind Erkrankungen der Nieren, zum Beispiel bei Nierengrieß, und der Harnwege. Wässrige Auszüge aus Orthosophinblättern werden bei Durchspülungstherapien angewendet.

Einen Tee können Sie aber auch selber herstellen. Dazu übergießen Sie 2 Teelöffel, etwa 2 Gramm, der getrockneten, fein geschnittenen Blätter mit 150 ml kochendem Wasser, seihen den Sud nach ca. 15 Minuten ab und trinken den frisch zubereiteten Tee. Die Einnahme sollte mehrmals täglich erfolgen. Eine Tagesdosis von mehr als 6 bis 12 Gramm der Substanz darf aber nicht überschritten werden.

Halten Sie sich an die vorgeschriebene Einnahme der verschriebenen Präparate. Bei bestimmungsmäßigen Gebrauch sind keine Nebenwirkungen bekannt. Trinken Sie aber bei der Einnahme ausreichend, aber keine koffeinhaltigen Getränke.

Beachten Sie auch, dass Katzenbart keine Wirkung gegen von Herz- oder Nierenerkrankungen hervorgerufenen Ödemen hat. Leiden Sie unter denselben, gehen Sie unbedingt zu einem Arzt!

Kenntnisse über eine Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit liegen noch nicht vor. Deshalb sollten Sie in dieser Zeit besser auf Medikamente mit dem Bestandteil Katzenbart verzichten.

  

Curcuma xanthorrhiza Roxb

curcuma-gelbwurz

 

Gelbwurz - Ingwergewächse (Zingiberaceae)
Bei Magen-, Darm-, Leber-, und Gallenerkrankungen. Für Behandlung von Magenschmerzen, Magengeschwüren, Entzündungen der Magenschleimhaut, Mageninfektionen, Magensäureüberschuss. Allergien, Gastritis chronica, Blähungen, Sodbrennen, erhöhten Blutfett- und Triglyzeridwerten. In thailändischen Krebskliniken wird Curcuma longa zur Langzeitbehandlung eingesetzt.

Kurkuma wirkt anregend auf die Magensaftproduktion. Die in einigen Curcuma-Arten enthaltenen gelben Pigmente, allen voran Curcumin, weisen u.a. krebshemmende, antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen auf (vgl. Mikronährstoff (Medizin). Bei genmanipulierten Mäusen zeigte sich Curcumin wirksam gegen Mukoviszidose, jedoch konnte dieser Effekt bisher an menschlichen Versuchspersonen nicht wiederholt werden. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, das Curcumin zum Abbau des Tumorsupressorproteins p53 beitragen und so das Wachstum von p53 kontrollierten Krebszellen fördern könnte. Diesbezüglich ist die Datenlage allerdings keineswegs eindeutig, da in Aggarwal et al. (2005) ein Experiment beschrieben wird, bei dem p53 in Curcumin-behandelten Brustkrebszellen zunahm. Ein wissenschaftlicher Nachweis dieser Mechanismen an menschlichen Versuchspersonen erfolgte bisher nicht.

In der traditionellen Medizin Indonesiens wird Kurkuma als Hauptbestandteil von Jamu, den traditionellen indonesischen Heilmitteln, gegen eine Vielzahl von Krankheiten, zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems sowie zur Prävention von Infektionen und Erkrankungen der Atemwege eingesetzt. In diesem Zusammenhang wird als Nebenwirkung über eine verstärkte Neigung zu Blutungen berichtet.

Was kann Gelbwurz gegen die Bekämpfung von Krankheiten leisten

  • Gelbwurz ist ein wirkungsvoller Antioxidant. Die Aktivitäten, die durch die antioxidantischen Eigenschaften des Gelbwurz hervorgerufen werden, werden vor allem mit den als Curcuminoiden bekannten Wirkstoffen assoziiert, die als Freie Radikalenfänger agieren, als  Hemmstoffe gegen Leukotrienes und Prostaglandin Synthese.

  • Gelbwurz ist ein wirkungsvoller, entzündungshemmender Wirkstoff. Die entzündungshemmenden Eigenschaften des Gelbwurzes werden mit den sogenannten NSAIDs verglichen, wie Indomethacin, die in klinischen Studien signifikante Erfolge bei der Bekämpfung von rheumatischer Arthritis nachweisen konnten.

  • Gelbwurz senkt den Gesamtcholesterinspiegel und das LDL Cholesterin, während es das HDL Cholesterin steigert.

  • Gelbwurz reduziert den Blutzuckerspiegel bei Diabetes.

  • Gelbwurz ist ein Antikoagulans, die Blutblättchenbildung im Blut bremst.

  • Schützt Leber und Galle

  • Schützt gegen Übersäuerung des Magens

  •  Dem Gelbwurz wird auch eine Antikrebswirkung zugeschrieben

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Butea superba

 

 


Jugendtonikum für Männer. Hilft gegen alle Alterserscheinungen an Gesichtshaut, Haut, Haaren, Muskelkraft, Herz, Schlaganfall, Prostata, Gedächtnis usw. Idealer Ersatz für pharmazeutisch hergestellte Potenzmittel (wirkt erektionsstärkend), da Butea keine Nebenwirkungen hat. Wirkt allgemein gegen Vergreisung.

 

Hibiscus sabdariffa Linn  - Malve

Hibiscus sabdariffa

 

Hibiscus wirkt durchblutungsfördernd und bekämpft Gefäßverkalkung, hilft bei Nierensteinen, Blasensteinen und ist gut bei Fettstoffwechselstörungen.

Laut den neusten Laborstudien in Taiwan wurde bewiesen, dass Hibiscus über dieselben gesundheistfördernden Eigenschaften verfügt wie Rotwein und Tee. Hibiscus ist reich an Antioxidantien, die einen positiven Einfluss auf den Cholesterinwert haben und somit Herzgefäßerkrankungen vermindern können. Aus einem Artikel des Journal of the Science of Food and Agriculture, Taipei, Taiwan.
 

Kaempferia parviflora - auch Krachaidam, Schwarzer Thai Ingwer oder  Schwarzer Galingale genannt - Fingerwurz
Kaempferia parviflora fördert Vitalität, ohne das zentrale Nervensystem zu stimulieren.

Krachaidam, Schwarzer Thai Ingwer oder  Schwarzer Galingale gehört der Ingwerfamilie an, wird in Thailand kultiviert und als Anregungsmittel verwendet.

Laut einer Studie soll Kaempferia parviflora positiv wirkende Eigenschaften gegen Malaria und Funguserkrankungen, wie Pilzflechte und Mykose haben.

Nebenerscheinungen
Kaempferia parviflora kann milde Nebenerscheinung in Form von Schweißsekretion (unter den Armen) und leicht erhöhter Körpertemperatur erzeugen. Signifikantere Nebenerscheinungen können Herzklopfen und ungelmäßiger Herzrhytmus sein, die die Anwendung dieser Heilpflanze einschränken.

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Senna alata - Kaiserin-Kerzenstrauch

Kaiserin Kerzenstrauch

 

Systematik
Ordnung: Schmetterlingsblütenart (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Johannisbrotgewächse
(Caesalpinioideae)
Tribus: Cassieae
Gattung: Senna
Art: Senna alata
Wissenschaftlicher Name
Senna alata (L.)
Roxb.

Senna alata (Syn.: Cassia alata L.) ist ein Strauch aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Er stammt ursprünglich aus Südamerika, wird als Zier- und Heilpflanze kultiviert und ist inzwischen in den gesamten Tropen eingebürgert.Inhaltsverzeichnis [Verbergen]

Aussehen
Der Strauch wird 1–2(–5) m hoch und besitzt kurz behaarte Zweige mit wechselständigen (15–)30–70 cm langen, paarig einfach gefiederten Blättern mit (6–)8–14(–20) Fiederpaaren. Die Nebenblätter sind 6–16 mm lang. Die größten der verkehrt-eiförmigen bis länglich-elliptischen, vorne stumpfen, etwas ledrigen Blattfiedern befinden sich in der oberen Blatthälfte und werden bis zu 19 × 9,5 cm groß.

Die Blüten stehen in (10–)20–50(–60) cm langen, 6–30 cm lang gestielten, aufrechten Trauben an den Enden längerer beblätterter Zweige. Die Blüten sind 5−11 mm lang gestielt, ihre Tragblätter orange gefärbt und früh abfallend. Die Blütenhülle besteht aus fünf 10–16(–20) mm langen, 6–7 mm breiten Kelchblättern und fünf gelben, rundlich-eiförmigen bis spateligen, 15–23 mm langen und 10–15 mm breiten Kronblättern. Die 10 Staubblätter sind sehr unterschiedlich ausgebildet. Die beiden untersten sind die größten, mit 9,5–13 mm langen Staubbeuteln auf ca. 4 mm langen Staubfäden, 4–5 mittlere besitzen 4–5 mm lange Staubbeutel auf ca. 2 mm langen Staubfäden und die 3–4 oberen Staubblätter sind reduziert, mit 1–3 mm langen unfruchtbaren Staubbeuteln auf 1–2 mm langen Staubfäden. Der oberständige Fruchtknoten besteht aus einem einzigen Fruchtblatt, das sich bei der Reife zu einer 10–20 cm langen, (1–)1,5–2,8 cm breiten, 4–9 mm breit geflügelten, geraden Hülse entwickelt, die 40–60 etwas abgeflachte Samen enthält.

Verbreitung und Standort
Senna alata hat ihre ursprünglichen Vorkommen in Südamerika, und zwar im Einzugsgebiet des Orinoco und des Amazonas. Da sie weit über ihr Herkunftsgebiet hinaus als Zierpflanze und als Heilpflanze kultiviert wird, konnte sie sich inzwischen weltweit in allen tropischen und subtropischen Regionen auch außerhalb von Gärten etablieren und einbürgern. Die Art besiedelt dabei vor allem das Kulturland, kommt aber auch an Flussufern, in savannenartigem Überschemmungsland, in lichten Wäldern und an trockenen Hängen vor. Die Seehöhenverbreitung ist unterschiedlich, für Nicaragua werden 30–120 m angegeben, für Indochina bis zu 1500 m. Die meisten Vorkommen liegen aber jedenfalls in den tropischen Tiefländern.

Anwendung als Heilpflanze
Für Indochina wird angegeben, dass ein Absud der Blätter gegen verschiedene Hautkrankheiten und in Dampfbädern für Entbundene verwendet wird. Die Zweige werden in Laos gegen fiebrige Erkrankungen eingesetzt, und die Wurzeln gelten als abführend. Die bereits erwähnten Nutzungen sind auch für Westafrika dokumentiert.

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Färberdistel

Faerberddistel-Carthamus tinctorius

 


Färberdistel (Saflor)
Lexikon Nutzpflanzen
Die Färberdistel Carthamus tinctorius ist eine wärmeliebende Pflanze, die vor allem in subtropischen Regionen auf trockenen Standorten angebaut wird. Führende Anbauländer sind Mexiko (212 Millionen Tonnen 2005), Indien (210 Millionen Tonnen 2005) und die USA (91 Millionen Tonnen 2005). In Europa wird Saflor in Spanien, der Türkei und Ungarn angebaut.
Verwendung

Die Blütenblätter der Färberdistel enthalten zwei Farbstoffe, das wasserlösliche Saflorgelb und das alkalilösliche Saflorrot (Carthamin). Nur der rote Farbstoff wird zum Färben von Seide und Baumwolle verwendet.

Die Samen der Pflanze enthalten bis zu 90 Prozent ungesättigte Fettsäuren. Davon entfallen etwa 78 Prozent auf die ernährungsphysiologisch wertvolle Linolsäure. Linolensäure enthalten die Samen der Färberdistel dagegen nicht.

Die Färberdistel wird heute vor allem als Ölpflanze und nur noch zum Teil als Färberpflanze angebaut. Von der Pflanze verarbeitet werden können:
die Samen zur Herstellung von Speiseöl und Margarine sowie
für technische Zwecke in der Lack-, Farben- und Harzindustrie
die Blütenblätter als Lebensmittel- (Safranersatz), Textil- und Kosmetikfarbstoff
die Blütenköpfe zu medizinischen Zwecken, u.a. als schmerzstillendes, antibiotisches, fiebersenkendes Heilmittel
Gentechnik
Forschung und Entwicklung

In der Forschung und bei der Entwicklung neuer Pflanzensorten wird auch mit gentechnischen Methoden gearbeitet. Dabei geht es vor allem um folgende Ziele:
Veränderte Produkteigenschaften

Verwendung von Saflor im medizinischen Bereich:-
Molecular Pharming: Nutzung als Bioreaktor zur Produktion von Insulin und anderen medizinischen Wirkstoffen.

Verwendung von Saflor als Nahrungsmittel:- Bildung der Omega-3-Fettsäure Linolen

Ziel: Linolensäure gehört zu den dreifach ungesättigten Fettsäuren, die besonders auf das Herz- und Blutkreislaufsystem gesundheitsfördernde Wirkung haben.

DL-Phenylalanin

Die essentielle Aminosäure Phenylalanin kann in der Leber zu Tyrosin umgeformt werden. Beide Aminosäuren sind essentiell für die Herstellung von Neurotransmittern im Gehirn - Substanzen, die Signale zwischen den Nervenzellen und dem Gehirn übermitteln.

Ein Mangel in der Kindheit kann zu Verhaltensstörungen und geistigem Zurückbleiben führen. Tyrosin ist auch Vorläufer des Hautpigments Melanin und wird bei der Herstellung des Schilddrüsenhormons benötigt. Ist die Umwandlung zu Tyrosin z.B. durch Lebererkrankungen gestört, wird Tyrosin eine essentielle Aminosäure aus der Nahrung. Bedeutend ist auch die schmerzlindernde, opiumähnliche Eigenschaft von Phenylalanin.

DL-Phenylalanin
Diese Form der essentiellen Aminosäure ist eine Mischung aus synthetischen (D) und natürlichen (L) Phenylalanin zu gleichen Teilen.
DL-Phenylalanin behindert bestimmte Enzymsysteme daran, im Körper ständig die schmerz-stillenden Endorphine zu zerstören. Dadurch kann auf natürlichem Weg die körpereigene, schmerzstillende Wirkung bei Verletzungen, Unfall und Krankheit verstärkt und verlängert werden. Dabei macht DLPA weder abhängig, noch sind irgendwelche Nebenwirkungen bekannt.

Außerdem werden die körpereigenen Abwehrmechanismen nicht unterdrückt. Viele Patienten, die auf andere Schmerzmittel nicht oder nicht mehr ansprechen, reagieren auf DLPA, dessen Wirkung oft besser ist als die von Morphin- oder Opiumderivaten
.

Mögliche Anwendungsgebiete

Alzheimer
Arthritis
Depression
Drogenentzug
Parkinson
Migräne

Multiple Sklerose
Nierenerkrankungen
Reduziert Hungergefühle
Schilddrüsenerkrankungen
Schmerzen
Stress

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